Ich liebe die Flüchtlinge
Man kann es lernen. Auch als Wutbürger kann man Flüchtlinge lieben lernen. Strengen wir uns also alle an. Haben wir ein Herz für eine Millionen Menschen, denen wir etwas geben müssen. Wir haben viel zu viel von ihnen genommen, unsere Verantwortung Ihnen gegenüber ausgeblendet.
Ich bin bereit mehr Steuern zu zahlen. Auch wäre ich bereit meine neuen Wohnungen an Flüchtlinge zu vermieten. Mein Wohnungsverwalter wird sich da richtig rein hängen. Aus Liebe habe ich den Flüchtlingen ganz schicke Wohnstuben geschaffen. Im Februar sind 42 Wohneinheiten bezugsfertig. Und das beste: Sie müssen nicht einmal selbst zahlen. Alles wird durch Spendenzahlungen der Kommunen getragen. Diese Bereitschaft ist einfach toll. Ich liebe die Flüchtlinge. Wenn es sie nicht gäbe, müsste man sie erfinden.
Und für alle, die noch keine Schmetterlinge im Bauch haben:
http://www.welt.de/politik/deutschland/article149756193/Wie-Sumtes-Wutbuerger-lernten-F...
Verlaufen wir uns nicht in angstbasierten Simulation. Wie bekommen wir noch mehr Flüchtlinge nach Deutschland?
Indem man sich für eine höhere Spendenbereitschaft einsetzt! Wir sollten die ängstliche und geizige Vergangenheit doch langsam hinter uns lassen und nach vorne blicken. Wer sich haftungsbeschränkt verschuldet, der gewinnt immer.
Lasst euch doch mal beraten, was man für die Flüchtlinge tun kann! Den Menschen muss man doch helfen, gerade jetzt vor Weihnachten. Finnland macht es vor! Ich würde eine große Bereitschaft zeigen, ihnen Wohnstübchen errichten zu lassen, wenn es in Deutschland auch so kommen würde.
Das Grundeinkommen könnte man doch auf die Flüchtlinge begrenzen. Wenn die Kommunen bei Hartz4 und Wohngeld weiter einsparen, dann wäre das doch auch hierzulande denkbar, oder?
Herzlichst,
Ashitaka
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Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.