Lebensrealität
Ich habe verweigert damals, auch nach dem Abitur. Damals war das für mich
logisch...heute sieht die Welt anders aus und trotzdem ists ja nicht
sinnvoll, was die Uniformierten da machen....
Ich habe Jahre später nachträglich verweigert, weil mich die Politik mit ihrer Kriegstreiberei angeekelt hat. Ist aber gar nicht mein Thema - ich kann mit der Waffe umgehen und würde sie zur Verteidigung auch wieder in die Hand nehmen.
werde ich Rentenbezieher und ich stells mir immer noch so vor, daß ich
dann ganz gut leben kann und immer wieder reise und die Welt anschaue.
Dieses Leben haben viele so gelebt. Und ich habe das Gefühl, dass ich dieses Ziel nicht mehr erreichen kann.
Insofern nochmals: wer in Not ist soll/darf zu uns kommen, muss sich dann
eingliedern und anpassen und von Grund auf schauen wo er bleiben kann und
wie er sein Geld verdient.
Und damit ist die Diskussion auch schon wieder zu Ende. Wie immer. Wie im Gespräch mit Freunden, Familie, Kollegen...
Die einen sprechen von Mitleid, die anderen von harten Zahlen. Das bekommt man nicht unter einen Hut. Und ich merke, dass ich die Geduld verliere, wenn ich als Nettozahler von Transferempfängern moralisch belehrt werde. Ich habe dadurch langjährige Freundschaften verloren.
Dass uns das etwas kosten wird ist klar. Das ist jetzt unsere Solidarität
die da gefordert wird.
Aber das hab ich schon oft geschrieben.
Ich habe mich nie darum gekümmert, dass die Wohlstandsverwahrlosung in diesem Land viele Steuergelder verschlingt. Mein Leben gefiel mir und das war eben der Preis dafür.
Das ändert sich jetzt. Mir gefällt mein Leben unter diesen Umständen nicht mehr. Ich habe täglich meine persönlichen Erfahrungen, denn ich bin von diesen unglaublich primitiven Menschen in sehr großer Anzahl umgeben. Über die öffentliche Diskussion über "Integration" kann ich nur noch lachen.