Steuern in Spanien
könnte einige gute Infos auf folgenden Seiten erhalten:
http://www.enterspain.com/?Business-in-Spanien/Steuern-in-Spanien
https://www.justlanded.com/deutsch/Spanien/Artikel/Business/Steuerkalkulation-in-Spanien
https://www.justlanded.com/deutsch/Spanien/Artikel/Business/Spanische-Koerperschaftssteuer
Mein persönlicher Eindruck ist allerdings der: Spanien ist wie
Deutschland,
nur auf Spanisch
Das mit den 2 % ist natürlich nicht möglich, wegen des Gleichheitsgrundsatzes. All diejenigen, die in Spanien ihren Steuerwohnsitz haben, gleich welcher Nationalität, werden nach den selben Regeln veranlagt.
Mein Rat. Wer sich ernsthafter dafür interssiert, sollte um jeden, der ihm in deutscher Sprache beistehen möchte, mit Trickversprechen und Steuervermeidungshinweisen, einen Bogen machen.
Auch ohne die Spreche zu beherrschen kann man sich informativ von der Web
-Seite der sehr gut organisierten Steuerbehörde AEAT das Programm PADRE auf den Rechner laden. Das heisst Oficina virtual de la AEAT. da muss man sich durchhangeln und das Modell 100 suchen.
In Spanien benötigt der Normalbürger keinen Steuerberater, es gibt so gut wie keine Sondermodelle, Sparmodelle, Sondervergütigen und Regelungen, die niemand versteht. PADRE erledigt das perfekt, fragt auch nach, ob am Haus was repariert wurde, ob man alte Leute pflegt, ob man minderjährige zu versorgen hat, etc. Die Deklaration geht nur per Internet und ist sofort rechtskräftig.
PADRE ist das leere aus ungefähr 15 Seiten bestehdende Formular ( Modell 100 ) für die jährliche EK -Steuererklärung, in das man in die jeweils passende Seite seine Eintragungen tippt, um dann auf der letzten Seite zu erkennen, was zu entrichten ist oder was zurückgezahlt wird. PADRE berücksichtigt alle belastenden und entlastenden Regelungen und rechnet immer den günstisten Tarif. Es vergleicht auch, ob die Erklärung als Gütergemeinschft oder im Splitting günstiger ist.
Dem Formular liegt ein dickes erklärendes Buch bei, in dem sich die Tabelle mit dem Steuertarif befindet.
Die EK-Steuer wird aufgeteilt zwischen der Zentralregierung und der Autonomie. deshalb können die Tabellen je nach Autonomie etwas unterschiedlich sein.
Die Steuerlast ist ziemlich unangenehm, ganz sicher nicht weniger als in De und deklariert werden muss jedes Einkommen des Steuerbürgers weltweit. Doppelbesteuerung wird berücksichtigt, das macht PADRE automatisch. Einmal im Jahr muss eine Vermögensaufstellung vorgelegt werden, und wenn man Fragen hat, kann mman ohne Scheu direkt zum Finanzamt gehen, allerdings ( wie bei den Ärzten ) nur mit festem Termin. Geht über Internet aber reibungslos.
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