Mein Plan / Traum / Vorhaben
Keiner der Leistungsträger
Ich weiß nicht, ob ich Leistungsträger bin.
Nach dem Abitur habe meinen Dienst an der Waffe geleistet (wie lächerlich aus heutiger Sicht), danach Ausbildung, Studium, Job. Immer habe ich mein eigenes Geld verdient, nie habe ich Kohle vom Staat bekommen. Ich war immer Nettozahler, vom ersten Tag an.
Als Jugendlicher habe ich mir meinen "Luxus" mit Zeitungaustragen verdienen müssen, heute habe ich 200 Primitive in meinem Hinterhof und ich sehe, was die täglich machen. Oder nicht machen. Alle haben schneeweiße Turnschuhe, Smartphones und Tablets. Die lachen mich aus, wenn sie mich sehen. Aber morgens, wenn ich zur Arbeit gehe, da schlafen sie noch, da lachen sie nicht.
auswandern, haben es schlicht satt die "Neuankömmlinge" durchzufüttern.
Ich will gar nicht auswandern. Ich liebe das Land, das Klima, die Leute, die Kultur. Ich will hier bleiben. Aber als Angestellter KOTZE ich jeden Tag, ich bin das absolute Opfer in diesem System. Es widert mich so dermaßen an.
Meine Überlegung: Aktien verkaufen, Konten auflösen. Vermögen als Bargeld oder als Gold in einem unabhängigen Schließfach einlagern. Der Job fällt ohnehin bald weg, die Finanzkrise besteht schließlich nach wie vor... Wenn dann dumme Fragen kommen: Die Kohle ist verfressen und versoffen. Thailand ist nicht mein Ding. Aber Sklave für diesen Scheiß, für diese Primitiven hier sein? Nein danke.
Wie lange noch?