Möglicherweise kombinieren die das mit einem Gibraltar-Account!
In meinem Bekannten- und Freundeskreis packt so langsam mindestens jeder
Dritte die Koffer, stimmt mit dem Möbelwagen ab und will wegen der
Entwicklung in Deutschland ins Ausland. Alles durchweg Gutverdiener, die
viele Steuern zahlen. Ein anderes Drittel spielt zumindest gedanklich (aber
noch zögerlich) mit der Idee. Das ist sicher nicht repräsentativ, aber
was ich zunächst für "Einzelfälle" hielt, scheint zu einem Trend
zumindest in meinem Bekanntenkreis zu werden.
...............
Es gab die Möglichkeit, eine Firma in Gibraltar anzumelden aber die Geschäftstätigkeit außerhalb von Gibraltar auszuüben. Das Ganze hatte immer einen sehr schalen "Bei-Geschmack" und wurde gerne von den an der Südküste Spaniens ansässigen, ultra-reichen Russen genutzt. Vielleicht läuft das jetzt als "Geheimtip" auch durch deutsche Lande. Jedenfalls ist das ehemalige, kleine Drecknest Gibraltar mit EU-Mitteln inzwischen hübsch aufgepoppt und alle möglichen internationalen Wirtschaftskanzleien haben dort zumindest einen Briefkasten.
Die Steuern in Gebraltar beliefen sich DAMALS auf etwas mehr als 2 %.
Vielleicht laufen deine Bekannten diesem "absolut sicheren" Modell nach. Das Problem ist nur: Sobald sich "mittlere" Vermögen einer solchen Sache bedienen, steht die kurz vor dem "Ableben". Siehe die inzwischen stattgefundenen Bail-Ins an anderen südeuropäischen Plätzen. Der Staat Spanien "entkleidet" seine permanenten Residentes gerne und vollkommen. Der will ALLES wissen und sicherlich nicht nur für das "Tagebuch".
Und den gängigen Spruch: Wie wird man in Spanien am schnellsten Millionär, den solltest du auch kennen. Die Antwort lautet nämlich: Wenn man als Multimullionär ankommt.
Vielleicht erst einmal ein bißchen "Landluft" (als Nicht-Tourist) schnuppern bevor die eigentliche Ausreise beginnt!
--
For entertainment purposes only.