Ich halte das fuer falsch
hergestellten und verkauften Produkten wieder. Vulgo: "eingepreist". Da
wird also auf das Produkt 10-40% draufgepackt, und dieser Überschuss wird
dann als "Einkommenssteuer" (oder was auch immer) ans FA "weitergeleitet".
Oder auch mal 1000%. Aber egal.
Es gibt allerdings auch eine Preiselastizitaet. Nehmen wir an, der Produzent hat eine satte Gewinnmarge von 30% und die MwSt wird massiv erhoeht. Dann kann er das nur an die Kunden weitergeben, wenn diese die Preiserhoehung akzeptieren. Falls es z.B. Ausweichprodukte gibt, kann er ggf. zum gleichen Preis verkaufen, aber muss weniger Gewinn in kauf nehmen.
Das ist bei den Importprodukten nicht anders. Chinesische Exportware, die massiv von der Regierung gepuscht wird, oder Laender mit Arbeitern ohne Kranken-, Renten- und Arbeitslosigkeitsversicherung ermogelichen auch billigere Produkte und treiben so westliche Produktionsfirmen und Dienstleister (Outsourcing) in den Ruin.
Besser waere es, das ganze Sozialgeoehns rein aus der MwSt zu finanzieren und diese ggf. zu erhoehen. Die MwSt. faellt naemlich immer an, egal wo das Produkt produziert wurde. Aber ich weiche ab. Ich weiss, ich weiss.