Verluste? Sind super!
Deutsche Familien (und das wird in Ausland nicht viel anders sein), die ein bisschen Geld haben und dies nicht mit dem Finanzamt teilen möchten, werden vernünftig beraten oder haben (seit Generationen) das Wissen (in Theorie und Praxis) wie reale Gewinne durch Buch-Verluste steuerlich in Luft aufgelöst werden, das ist ziemlich einfach, ganz legal oder zur Not 99,5 % legal — da geht richtig viel. Somit wird ein Haufen Geld verdient und die Steuerlast hierauf ist bestenfalls „gering" (< 10 %) oder sogar negativ (das geht nicht jedes Jahr). Das deutsche Steuerrecht ist nett zu Leuten mit Geld, Verstand und dem Willen, wenig an den Fiskus abzugeben. Alles was man wissen muss steht im tollen Internet.
Gleichzeitig ist das nicht schlimm, denn fast alle Menschen (und „Unternehmenslenker“), die ich kenne (auch mit Geld oder viel Geld), zahlen gerne Steuern, ehrlich. Sie sind der Meinung, dass sie damit Schulen, Kindergärten, Straßen und Krankenhäuser finanzieren (dass viele Mrd. sinnlos verschwendet, zum Nachteil dieses Landes ausgegeben oder an Europa, USA, Israel, Banken und andere sympathische Institutionen gehen, wollen!!! sie nicht wissen). Die Deutschen (Menschen und Unternehmen), die ich kenne, haben kein wirkliches Problem mit Steuern. Manchmal regen sie sich ein wenig auf, sind jedoch zu träge, um das Geringste zu tun, ihre Steuerlast zu senken. (Ausländische Mitbürger und Unternehmen aus dem Ausland sind hier deutlich engagierter
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Ach ja: es ist nicht schwer, aus einen gesunkenen Goldpreis einen steuermindernden Buch-Verlust zu machen, steht auch im Internet, bei Google, die gleich mal vormachen, wie das geht mit "als Unternehmen mit Mrd-Gewinnen keine Steuern in Deutschland zahlen".