es dürfte wenig passieren, wenn es nach Plan läuft
Hallo KvS!
Du schreibst: Ich schätze aber eher, es kommt etwas Erträgliches wie eine Aussage, die gewisse Dienste und ihre toten Mitstreiter belastet.
So etwas vermute ich auch.
Es wird aber wohl eher auf eine Belastung ihrer Freunde und auf eine Entlastung der Dienste hinauslaufen, denn die sichern gerade ihr Überleben.
Will sagen, selbst wenn sie etwas Belastendes zu den Diensten sagt, wäre das nur substanzloser Theaterdonner, der nach der Zündung schnell wieder verebbt.
Vielleicht ein weiterer Rücktritt, um die Fassade zu wahren – mehr nicht.
Etwas mit Substanz kann und darf sie nicht sagen, soweit sie überhaupt etwas weiß.
Ich glaube nicht, daß sie den Tod ihrer Freunde im Plan hatte.
Sie wurde genauso mitgerissen wie der erschossene Rest.
Beate Zschäpe war keine Verena Becker!
Ich gehe aber davon aus, daß sie Spitzel der Dienste war, aber den Umfang des Geschehens nicht übersah, so wie alle willigen Werkzeuge.
Sie durfte überleben, um als „gebriefte“ Zeugin die absurde NSU-Kiste auf den Schienen zu halten.
Denn was hätte sie auch sagen sollen, wenn spätere Zeugen ihre Aussage danach in Schutt und Asche bringen?
Also hat man erst einmal das Verfahren abgewickelt, um alle Eventualitäten zu berücksichtigen und eine entsprechende Strategie aufzubauen.
Nur so wird ihr Schweigen sinnvoll, denn etwas sagen, hätte sie von Anfang können.
Warum sollte ihre Erinnerung jetzt besser sein als vor 2 Jahren?
Ihre Aussagen werden wohl das Gesagte im Großen und Ganzen bestätigen.
Allerdings wird sie wohl die Kenntnis der Mordplanungen dementieren oder höchstens sehr unscharf bestätigen, um noch halbwegs aus der Nummer herauszukommen.
Verurteilt wird sie ganz sicher, aber in einigen Jahren ..
Wir werden sehen.
Genau.
Allerdings sorgenfrei wird sie nie sein, wenn sie doch mehr weiß als gesund ist.
mfG
nereus