Real existierende Osterhasen
Hallo nereus,
Du wirst niemals müde den schönen Schein der Demokratie zu > hinterfragen.
Die Dispute zwischen Dir und z.B. der mittlerweile gesperrten @Bernadette
erinnerten mich immer an die sehr lesenswerten \"Gespräche in der Hölle\" > von Maurice Joly.
Ich bin irgendwann vom Glauben an die alleinseligmachende Demokratie abgefallen. Wie ein Kind, das entdeckt, daß es den Osterhasen ja gar nicht gibt.
Nun hast Du endlich einen namhaften Mitstreiter gefunden .. oder .. er > fand Dich.
John Quincy Adam (1767 – 1848), der sechste Präsidenten der Vereinigten > Staaten, soll dies gesagt haben.> > „Denken Sie daran: Eine Demokratie hat niemals längere Zeit > Bestand. Sie verausgabt sich, begeht Selbstmord. > Es hat noch nie eine Demokratie gegeben, die sich nicht letztlich selbst > zur Strecke gebracht hätte.> Es ist sinnlos zu behaupten, die Demokratie sei weniger eitel, weniger > stolz, weniger eigensüchtig oder habgierig als eine Aristokratie oder > Monarchie. > Das ist sie nicht; die Geschichte bietet kein Beispiel dafür. > Alle Menschen unter allen ursprünglichen Regierungsformen werden von > den gleichen Leidenschaften beherrscht, die sich, wenn unkontrolliert, in > den gleichen Phänomenen von Lug und Trug, Gewalt und Grausamkeit > äußern.“
Danke für die schöne Fundsache. Trotzdem werde ich einem meiner seltenen Anfälle von pedantischer Nörgelei nachgeben.
Dieses Thema ist einfach zu wichtig, als daß man Widersprüche und sonstige Ungereimtheiten höflich übergehen sollte.
Auch John Quincy Adam bleibt auf dem Weg zur Einsicht im Anfangsstadium stecken, weil er nicht erkennt oder nicht wahrhaben will, daß Demokratie ein anderes Wort für globalistische Gelddiktatur ist.
Der Systemfehler liegt also nicht in Eitelkeit, Stolz, Eigensucht und Habgier der Menschen, die sowieso nichts zu sagen und zu entscheiden haben, sondern ganz woanders.
Jetzt käme uns dottores Debitismus sehr zu Hilfe, um zu erklären, weshalb Demokratien ab einem bestimmten Punkt unaufhaltsam in den Abgrund rauschen.
Natürlich wegen der permanenten Aufschuldung. Dafür kann aber das Volk nichts, oder fast nichts, das liegt an den singulär kriminellen und korrupten Eliten, die den Verschuldungsprozeß in allen Phasen steuern und sich das ganze Geld unter den Nagel reißen.
Uns, dem Volk, wird irgendwann die Rechnung dessen präsentiert, was Rothschild, Warburg, Soros und deren Lakaien auf Grundlage unserer Bonität und hinterlegten Sicherheiten an Vermögen angehäuft haben.
Vielleicht noch hämisch garniert, dafür könne ja niemand was, das sei die Folge der debitistischen Naturgesetze.
Das war kein Seitenhieb gegen dottore, es sollte zeigen, daß man jede Theorie, auch die brillianteste, natürlich mißbrauchen kann.
So geht der demokratische Debitismus: Hochfinanz, Eliten und Parlamentsh...en schließen - ausschließlich zum eigenen Vorteil - Verschuldungskontrakte und schicken uns dann die Rechnung.
Wieder zurück zu John Quincy Adam. An seinem Zitat gefällt mir überhaupt nicht, daß er die Ursache für das Scheitern der Demokratie auf allgemein menschliche Schwächen zurückführt, statt Geldfürsten, Regierungen und Eliten in die Verantwortung zu nehmen.
> Herr Adam war ein kluger Mann. > Das bedeutet unterm Strich, daß die Art der Verwaltung absolut keine > Rolle spielt. Selbst die One-Man-Show - aber mit funktionstüchtigen > Parlament, um im Notfall einzugreifen - könnte glänzend funktionieren, > wenn der \"Chef\" (oder die Chefin) ein Weiser wäre. > Ich hätte da sogar ein Beispiel.
Bei Adam habe ich den Verdacht, er war klug, aber ohne jeden Charakter. Wie die meisten Angloamerikaner ein ergebener Diener von Baal Mammon.
Funktioneren kann vieles, das hängt davon ab, ob die Regierenden kriminell sind, Fremdinteressen vertreten oder wir es mit integren Personen zu tun haben.
Die mit meist mit religiöser Verbissenheit geführte Demokratiediskussion krankt meiner Meinung nach daran, daß aus einer Methode (Parlamentarismus) ein Ziel gemacht wird, was doch schierer Wahnsinn ist.
Wäre es nicht sinnvoller zu sagen, oberste Aufgabe einer Regierung besteht darin, die Interessen von Land und Volk zu vertreten, sehr im Sinne von Henri IV und seinem Sonntägshuhn, welche Methoden angewendet werden, parlamentarische oder eher autokratische, wäre sekundär?
Idealerweise werden zu wichtigen Themen Volksabstimmungen angesetzt. Sollte das nicht möglich sein, könnte man einen eher diktatorischen Staat auch akzeptieren, sofern er die Interessen des Volkes gegenüber Ausland, Besatzern und Geldmacht vertritt.
Sobald das der Fall ist, wird eine Diktatur nicht mehr als Tyrannis empfunden, sondern als Instrument zur Verwirklichung von Volkssouveränität.
Jetzt wissen wir auch, weshalb die Demokraten jedesmal kreischen und quieken wie die Ratten, wenn sie es mit einer populistischen Diktatur zu tun haben.
Volkfeindliche wie in der alten UdSSR, Katar und Saudi-Arabien stören sie seltsamerweise überhaupt nicht. Mit ihnen schließen sie ein Kriegsbündnis nach dem anderen.
Monterone
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