Dalaisi zeigt, warum manche Vergleiche für die BRD so peinlich sind

Monterone, Montag, 12.10.2015, 08:44 (vor 3761 Tagen) @ Monterone2957 Views

Wie praktisch immer kommt man dieser Sache nur auf die Schliche, indem man
französische Autoren heranzieht, vor allem Lucien Rebatet, Louis-Ferdinand
Céline und den Sozialisten Francis Delaisi, der 1942, mitten im besetzten
Paris eine regelrechte Eloge auf die wirtschaftlichen und sozialen Erfolge
des Dritten Reichs herausbrachte, die von vorne bis hinten gespickt ist mit
Seitenhieben gegen den angloamerikanisch-demokratische Kapitalismus, der
überall, wo man ihn antrifft, die Völker in Unglück und Verelendung
stürzen würde.

Das Buch des Gewerkschafters und Mitarbeiters von Aristide Briand beim
Völkerbund (La Révolution européenne) kann kostenlos aus dem Netz
gezogen werden!

Bitte klicken:
https://dissibooks.files.wordpress.com/2014/12/delaisi-francis-la-rc3a7volution-europc3...

Aus diesem Buch ein paar Fundsachen:

Delaisi, La Revolution Européenne, S. 129:
Nur ein Volk habe versucht, die vier großen Probleme der liberalkapitalistischen Ökonomie zu lösen, die regelmäßig zum Zusammenbruch führen. Innerhalb von nur 10 Jahren habe es trotz der inneren und äußeren Schwierigkeiten kühnste und neuartigste Transformationen bewerkstelligt.

*Heute sehen wir die Resultate in hellem Tageslicht: ein ganzes Volk wieder in Arbeit gebracht, der soziale Frieden etabliert. Enorme öffentliche Arbeiten ohne Inflation finanziert, eine Wirtschaft, die so gut organisiert ist, daß sie ohne schwächer zu werden, seit drei Jahren einen durchgehend siegreichen Krieg aushält, der von den liberalen Nationen geführt wird, die über die meisten Ressourcen der Welt verfügen.*

An anderer Stelle schreibt Delaisi, weil Deutschland seine Wirtschaft wieder in Schwung gebracht habe, sei es mit Krieg überzogen worden.

Bei Churchill finden wir eine ähnliche Aussage, überliefert von General Maxime Weygand (Konferenz der Alliierten Oberkommandierenden auf Chateau Muguet).

S. 162:
*Die deutschen Löhne sind die höchsten in Europa. Eine Tatsache, die von 2,5 Millionen französischen, belgischen, holländischen, italienischen, ungarischen etc. Arbeitern jeden Tag bestätigt wird, und man kann es ihnen glauben, denn ihr Engagement ist freiwillig. Andernfalls wären sie längst nach Hause zurückgekehrt.*

Das schreibt auch Reynouard, daß viele Arbeiter wegen der hohen Löhne und excellenten sozialen Standards freiwillig nach Deutschland gekommen sind.

Noch eine seltsame Feststellung von Delaisi: Er bezeichnet die Demokratien als Staatsgebilde der kapitalistischen Geldelite und die des Faschismus als proletarisch. Das würde bestens dazu passen, daß Populist für Demokraten ein Schimpfwort ist.

Innerhalb von vier Jahren seien in Nazi-Deutschland die Löhne der Arbeiter um 20% gestiegen, (S. 168).

*Die Sozialpolitik ist der schönste Erfolg des neuen Reiches*, (S. 170).

S. 181:
Die Börsenmakler der City of London und Wall Steet hätten begriffen, daß das für sie so profitable System des Goldstandards bedroht sei.

*Um es zu retten, dachten sie, gibt es kein anderes Mittel, als die Ketzernation (Deutschland, M.) zu vernichten, die die Grundlage ihres Reichtums und ihrer Herrschaft angegriffen hat.*

Monterone


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