Warum die schärfste Waffe freiwillig aus der Hand geben?

Monterone, Sonntag, 11.10.2015, 12:04 (vor 3760 Tagen) @ Sundevil4256 Views

Einen schönen Sonntag, Sundevil,

Ich bin durchaus keiner, der Hitlervergleiche mal so aus der Tasche zieht,
aber der schmale Grat zwischen moralisch wichtigem und moralischem Abgrund
liegt zunehmend näher aneinander.

Wir haben einmal gelernt: Wehret den Anfängen. Die Anfänge sind jetzt
da. Wir müssen die Flüchtlinge unterstützen, aber der Politik auch klar
machen, dass sie nicht einfach mal so Regeln brechen kann, wie es ihr
beliebt.

Warum sich seiner schärfsten Waffe berauben? Wär's nicht viel sinnvoller, das zu tun, was dieses System jeden Tag rund um die Uhr praktiziert und den ollen Adi aus der Tasche zu ziehen?

Es würde sich sehr schnell herausstellen, daß man durch den Vergleich unserer Zeit mit den Jahren 1933-39 nicht nur die BRD an ihrer schwächsten Stelle trifft.

Wie praktisch immer kommt man dieser Sache nur auf die Schliche, indem man französische Autoren heranzieht, vor allem Lucien Rebatet, Louis-Ferdinand Céline und den Sozialisten Francis Delaisi, der 1942, mitten im besetzten Paris eine regelrechte Eloge auf die wirtschaftlichen und sozialen Erfolge des Dritten Reichs herausbrachte, die von vorne bis hinten gespickt ist mit Seitenhieben gegen den angloamerikanisch-demokratische Kapitalismus, der überall, wo man ihn antrifft, die Völker in Unglück und Verelendung stürzen würde.

Das Buch des Gewerkschafters und Mitarbeiters von Aristide Briand beim Völkerbund (La Révolution européenne) kann kostenlos aus dem Netz gezogen werden!

Bitte klicken: https://dissibooks.files.wordpress.com/2014/12/delaisi-francis-la-rc3a7volution-europc3...

Drum baut dieses System doch das Dritte Reich als Vogelscheuchen-Popanz auf, weil der Vergleich ähnlich blamabel ausfallen würde wie der von Robespierres Revolution mit dem Ancien Régime.

Sobald man die Scheuklappen abnimmt, merkt man, im Gegensatz zur Regierung Merkel-Schäuble waren die Nazis regelrechte Lichtgestalten der rechtsstaatlichen Korrektheit.

Das Ermächtigungsgesetz wurde vom damaligen Parlament mit 85% Zustimmung verabschiedet.

Merkel dagegen bricht laufend geltendes Recht, was in 1.200 Jahren deutscher Geschichte einen singulären Fall von Staatskriminalität darstellen dürfte. So etwas hat es außerhalb von Kriegszeiten nie gegeben, wenn ich richtig informiert bin.

Auch hätten Hitler und seine Regierung niemals gewagt, nicht einmal im Traum daran gedacht, was bei Merkel inzwischen üblich ist: reihenweise Völkerrechtsverträge und internationale Abkommen wie das EZB-Statut zu ignorieren, noch dazu in der Absicht, dem eigenen Land so viel Schaden zuzufügen wie überhaupt möglich.

Betrachtet man die von Chamberlain und Halifax noch am 31. August 1939 ausgesprochene Bestätigubg, daß sie sehr genau wüßten, Hitler will alle seine Ziele nur mit friedlichen Mitteln erreichen, fällt auch die vom IMT festgestellte Nummer von der Alleinschuld Deutschlands und dem Angriffskrieg an WK2 in sich zusammen.

An wievielen Angriffskriegen nimmt die BRD im Moment teil?

Merkel und Schäuble machen noch nicht einmal die geringsten Anstalten, uns aus diesen Konflikten herauszuhalten.

Monterone


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