Bedingungsloses Grundeinkommen nötig
Das ist nur eine Frage des Grades der Protektion der Arbeitsplätze
(Arbeitsverbot, Mindestlöhne, willkürliche Bevorzugung von
EU-Arbeitern
etc.).
Ich glaube, hier irrst Du Dich.Das ist klassische Ökonomie österreichischer Prägung - es ist von
Mises. Der
Debitismus hingegen legt nahe, dass Mises nicht recht habe, dass die
Arbeitsstellen
von den Unternehmern und deren Bereitschaft zu investieren, abhängt.
Heute wieder: "Wir haben schon auf Mindestlohn erhöht - will trotzdem
niemand machen!"
Du hast recht, aber Zarathustra auch: sofort sollten alle arbeiten
dürfen! Und wenn es Beschwerden gibt an der Tankstelle - auch gut!
Und wenn das Niveau nur durch Magie getragen wurde und nun demaskiert wird
- auch gut!
Ja, richtig.
Ich bin deshalb der Meinung, dass eine negative Kopfsteuer nötig wäre, also
ein "bedingungsloses Grundeinkommen". Daraufhin könnte man die Konkurrenz im
Niedriglohnsektor sich voll entfesseln lassen.
Negative Steuern sollte es natürlich nur für steuerpflichtige geben und sie
würde schwanken - wäre also ein bisschen anders als das, was man allgemein
als Grundeinkommen versteht.
Anders als viele Vertreter des Grundeinkommens fordern, würde ich auch nicht
die Sozialleistungen grundsätzlich abschaffen.
Und ja, mir ist klar, dass somit unproduktivere Betriebe weiterbestehen könnten
und dass sowas vermutlich gegen verschiedene Handelsabkommen verstossen würde.