Nein, kein Grund so optimistisch zu sein, im Debitismus sind die Arbeitsplätze von den Unternehmen abhängig

pigbonds, Dienstag, 06.10.2015, 18:00 (vor 3768 Tagen) @ Zarathustra3070 Views

Das ist nur eine Frage des Grades der Protektion der Arbeitsplätze
(Arbeitsverbot, Mindestlöhne, willkürliche Bevorzugung von EU-Arbeitern
etc.).

Ich glaube, hier irrst Du Dich.

Das ist klassische Ökonomie österreichischer Prägung - es ist von Mises. Der
Debitismus hingegen legt nahe, dass Mises nicht recht habe, dass die Arbeitsstellen
von den Unternehmern und deren Bereitschaft zu investieren, abhängt.

(Mises: https://wiki.mises.org/wiki/Unemployment )

Das Drücken auf die Löhne ist eine "beggar thy neighbor" Strategie, die das Kapital
in Märkte, die von hoher Wettbewerbsfähigkeit und damit niedriger Margen, lenkt. So
wird Kapital vernichtet und nicht gebildet.

Daher die hohen Löhne in der Schweiz, die hohe Kapitalbildung, hohe Rankings im internationalen
Vergleich bezüglich Produktivität und Innovationskraft.

Natürlich ist ein liberalerer Arbeitsmarkt eher unternehmerfreundlich und natürlich
könnte man behaupten, auch Mülldurchsucher und Metalldiebe seien als Selbständige als
Beschäftigte zu betrachten...


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