Endlich: Problem der Fluechtlingsunterbringung in Nieheim geloest ...

CrisisMaven ⌂, Mittwoch, 23.09.2015, 23:03 (vor 3772 Tagen) @ CrisisMaven5505 Views

Wenn alle etwas zusammenruecken und sich nicht immer an kleinlichen Rechtsvorschriften oder moralischen Erwaegungen aufhaengen, ist auch in dem sonst so buerokratischen Deutschland unkomplizierte Hilfe moeglich:

Focus.de: "Das 6400-Einwohner-Städtchen Nieheim in Nordrhein-Westfalen hat Mietern von städtischen Wohnungen gekündigt, damit Flüchtlinge einziehen können"

"Einwohner erhielten demnach am 1. September ein Schreiben von der Stadt mit der Mitteilung, dass sie bis Mai 2016 "wegen Eigenbedarfes" ausziehen müssen ..."

Bisher dachte ich, dass die Eigenbedarfs-Vorschrift nur auf enge Verwandte des Wohnungseigentuemers und aehnliches anwendbar sei, aber vermutlich kann man das auch weiter auslegen. Auch Gemeinden haben leibliche Verwandte, sogar im Ausland.

Ich vermute, die gekuendigten Mieterinnen und Mieter duerfen auf ein reziprokes Entgegenkommen in Syrien hoffen. Wuenschenswert waere, dass, wie manche Golfstaaten-Regierung, auch die Bundesregierung die Schlepperkosten vorfinanziert. Die Wohnungseinrichtung kann man natuerlich, so, wie die hier ankommenden Fluechtlinge auch, nicht mitnehmen. Aber das wird eine an die Arisierung angelehnte oeffentliche Versteigerung sicher regeln lassen.

"Den gekündigten Mietern würde bei der Wohnungssuche geholfen."

Na klar, den Fluechtlingen ja auch. Baeumlein wechsele Dich. Wenn man Menschen reihum in andere Wohnungen versetzt, steigt der verfuegbare Wohnraum ja an, denn manch einer stirbt ja unterwegs.

Wir schaffen das!

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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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