Entschuldige bitte, aber das sind eben (freie) Siedlungen, für die gerodet wurde
Entschuldige bitte, wenn ergänzt werden muss, CM:
http://www.onomastik.com/ortsnamen-mit-rode.php
"Ortsnamen mit dem Grundwort -rode deuten auf Siedlungen hin, die auf durch Waldrodung urbar gemachtem Land entstanden sind. Sie sind sehr zahlreich in Thüringen, Hessen und im Rheinland vertreten. Für das Bestimmungswort boten häufig Personennamen die Grundlage.
Verwandt sind Ortsnamen auf -reut(h) und -ried, die v.a. im oberdeutschen Raum zu finden sind.
Das Verb roden ist seit dem 13. Jahrhundert belegt."
Das waren keine vorhandenen Waldlichtungen, wie man es bei Dir verstehen kann, sondern diese Ortschaften sind per Rodung entstanden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Rodungsname
https://de.wikipedia.org/wiki/-ingerode
https://de.wikipedia.org/wiki/-rode
https://de.wikipedia.org/wiki/-roda
( https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Ortsnamen-Endung )
Damit wurde Ackerland (und Gebiet) gewonnen, im Wege der Kolonisation.
Die Siedler waren dann oft erst einmal Freibauern (wegen des hohen Erschließungsaufwandes):
https://de.wikipedia.org/wiki/Freisasse
Dagegen und in etwa der selben Gegend auch viel zu finden: https://de.wikipedia.org/wiki/-leben
Das hat man uns deutlich im Geografieunterricht beigebracht (die DDR war ja nicht so groß [[zwinker]] *, und immerhin wurde Westdeutschland auch noch etwas bevorzugt unterrichtet).
Viele freundliche Grüße
azur
* es gab diesen steten Witz von der "größten DDR der Welt", anspielend darauf, dass der Staat in allem zu Weltspitze gehören wollte, und dies t. w. auch geschafft hat (... und gedopt wurde nur dort).
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