Ich habe mich mit keinem Wort gegen Hilfe ausgesprochen! Warum verdrehst du meine Argumente?
Diese Verdrehungen bringen nur eine unnötige Schärfe in die Diskussion.
Lieber Mephistopheles,
bevor du vom "Plündern" redest, überlege doch bitte mal, wer die
unerträglichen Zustände in den genannten Ländern erst verursacht hat!
Ja, wer hat das denn verursacht, dass dort die Jungen Männer beschnitten werden, wie hierzulande die Schweine, und dass die Frauen als Sexsklavinnen gehalten werden, die kein Recht haben, sich ihre Sexualpartner nach eigenem Ermessen zu wählen?
(Aber das ist nicht eigentlich Thema dieses Threads. Oder willst du die ganze Welt an deutschem Wesen genesen lassen?)
Und wer sich mit seiner Witz-Truppe freiwillig daran beteiligt hat. Und wer
die Politiker gewählt hat, die sich daran beteiligen wollten, nur um ein
Stück vom Kuchen des großen Bruders abzubekommen.Alles verlogene Weltpolitik-Schei??e, und wir fallen darauf herein.
Ich frage dich, was davon zu halten ist, wenn man den Menschen, die aus
genannten Gründen hierher kommen, vollständig die Hilfe verweigert. Und
sich lieber auf seinem bequemen Wohlstandssessel ausruht, der nicht zum
geringen Anteil auf dem Rücken dieser Menschen erwirtschaftet wurde.
Ich habe ihnen mit keinem Wort die Hilfe verweigert, sondern ich habe mich öfters (wenn auch nicht in diesem Thread) dafür ausgesprochen, das jeder der helfen will, das doch bitte schön tun soll aus SEINER Kasse und nach seinem Vermögen und dann natürlich auch eine Verantwortung übernehmen soll für den Flüchtling für die gesamt Dauer seines Aufenthalts.
Ich weiß selbst, dass man nicht allen Menschen helfen kann, selbst wenn
man es wollte.
Das erwartet auch keiner, von dir, sondern helfe du so vielen Menschen, wie du kannst und willst.
Nur lass andere damit in Ruhe.
Ich weiß ebenfalls, dass die Europäer für ihren Wohlstand
natürlich auch hart gearbeitet haben.
So ein Quatsch!
Entschuldige, aber ich kann das nicht mehr hören von der harten Arbeit.
Bei so viel Kulturvergessenheit geht mir regelmäßig die Hutschnur hoch!
Auf den Gedanken hat mich übrigens ausgerechnet ein Afrikaner mal gebracht, der anführte, die Menschen in den Entwicklungsländern arbeiten nicht weniger hart als hierzulande.
Hab ich kurz gestutzt, und dann nachgedacht: Der hat recht!
Der Wohlstand hierzulande beruht auf unserer Kultur, nämlich einer Kultur, das der Mensch durch den Gebrauch seines Verstandes wesentliich klüger ist als der dumme Allah und sein Prophet Mohammed.
Natürlich auch klüger als der Analphabet Jesus Christus, zum Beweis von dessen Inkompetenz die Pfarrer jeden Tag die Glocken elektronisch läuten lassen, wovon Jesus mit Sicherheit keine Ahnung hatte.
Aber uns allen ist klar, wie extrem
die Ungleichverteilung global ist und wer wen über Jahrhunderte
ausgebeutet hat.
Hat man ihnen etwa den Verstand geraubt?
Wer hat denn den Vorfahren der Flüchtlinge verboten, ihren Verstand zu gebrauchen?
(Oder bist du etwa Rassist, der der Auffassung ist, dass Verstand je nach Menschenrasse höchst ungleich verteilt ist?)
Wenn nicht, dann sind die Afrikaner für ihre Armut selbst verantwortlich, und es wäre Rassismus, ihnen von staatlicher Seite aus zu helfen.
(staatliche Hilfe ist das Gegenteil von privater Hilfe)
Deswegen finde ich es absolut in Ordnung, wenn man IM
RAHMEN DER MÖGLICHKEITEN (also nicht unbegrenzt!!!) und planvoll Hilfe
leistet. Und wenn man das geschickt anstellen und eine vernünftige
Integrationspolitik betreiben würde, könnte man sogar davon profitieren!
Wie gesagt, du kannst helfen, wem du möchtest und so viel du vermagst!
Aber belaste nicht andere damit!
Ich betone nachmals, dass ich die komplett planlose, hilflose, unfähige
Politik der Masseneinwanderung grundverkehrt finde!!! Ich bin ebenfalls der
Meinung, dass ein Mensch der hier Hilfe einfordert, unser System kulturell,
religös und wirtschaftlich akzeptieren und sich integrieren muss. Und dass
es das Ziel sein muss, dass solche Menschen einen Beitrag zu unserem
Sozial- und Wirtschaftssystem leisten müssen. Du würdest dich wundern,
wie viele der Flüchtlinge dazu bereit sind. (Man müsste diese dafür aber
identifizieren und dann vernünftig unterstützen, was leider überhaupt
nicht passiert.)
Die Politik interessiert mich nicht, sondern ich verteidige meine Interessen!
Und ich schlage den anderen vor, es ebenso zu machen!
Ich finde es ist ein starkes Stück, die Flüchtlinge kategorisch als
"Plünderer" zu bezeichnen und grundsätzlich jede Hilfe abzulehnen.
Ich finde es ein starkes Stück, wenn du mir unterstellst, ich hätte Hilfe abgelehnt.
Im Gegenteil, hilf, wem du magst - aus DEINER Kasse!
Edit: Ich möchte noch ergänzen, dass es eigentlich das Ziel sein
sollte, die destabilisierende Nahost- und Afrikapolitik zu ächten, anstatt
sie zu unterstützen und danach mit den Folgen zu kämpfen. Aber das ist
nochmal ein ganz anderes Thema.
Ja, ich weiß, wir hätten den letzten Weltkrieg tunlichst gewinnen sollen, dann hätten wir jetzt auch die Machtmittel, die USA und Frankreich und Großbritannien an ihrer destabilisierenden Afrikapolitik zu hindern.
Haben wir aber nicht gewonnen, und somit fehlen uns eben diese Machtmittel - und wir tragen auch keine Verantwortung.
Gruß Mephistopheles
--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc