Plündern
Lieber Mephistopheles,
bevor du vom "Plündern" redest, überlege doch bitte mal, wer die unerträglichen Zustände in den genannten Ländern erst verursacht hat! Und wer sich mit seiner Witz-Truppe freiwillig daran beteiligt hat. Und wer die Politiker gewählt hat, die sich daran beteiligen wollten, nur um ein Stück vom Kuchen des großen Bruders abzubekommen.
Alles verlogene Weltpolitik-Schei??e, und wir fallen darauf herein.
Ich frage dich, was davon zu halten ist, wenn man den Menschen, die aus genannten Gründen hierher kommen, vollständig die Hilfe verweigert. Und sich lieber auf seinem bequemen Wohlstandssessel ausruht, der nicht zum geringen Anteil auf dem Rücken dieser Menschen erwirtschaftet wurde.
Ich weiß selbst, dass man nicht allen Menschen helfen kann, selbst wenn man es wollte. Ich weiß ebenfalls, dass die Europäer für ihren Wohlstand natürlich auch hart gearbeitet haben. Aber uns allen ist klar, wie extrem die Ungleichverteilung global ist und wer wen über Jahrhunderte ausgebeutet hat. Deswegen finde ich es absolut in Ordnung, wenn man IM RAHMEN DER MÖGLICHKEITEN (also nicht unbegrenzt!!!) und planvoll Hilfe leistet. Und wenn man das geschickt anstellen und eine vernünftige Integrationspolitik betreiben würde, könnte man sogar davon profitieren!
Ich betone nachmals, dass ich die komplett planlose, hilflose, unfähige Politik der Masseneinwanderung grundverkehrt finde!!! Ich bin ebenfalls der Meinung, dass ein Mensch der hier Hilfe einfordert, unser System kulturell, religös und wirtschaftlich akzeptieren und sich integrieren muss. Und dass es das Ziel sein muss, dass solche Menschen einen Beitrag zu unserem Sozial- und Wirtschaftssystem leisten müssen. Du würdest dich wundern, wie viele der Flüchtlinge dazu bereit sind. (Man müsste diese dafür aber identifizieren und dann vernünftig unterstützen, was leider überhaupt nicht passiert.)
Ich finde es ist ein starkes Stück, die Flüchtlinge kategorisch als "Plünderer" zu bezeichnen und grundsätzlich jede Hilfe abzulehnen.
Edit: Ich möchte noch ergänzen, dass es eigentlich das Ziel sein sollte, die destabilisierende Nahost- und Afrikapolitik zu ächten, anstatt sie zu unterstützen und danach mit den Folgen zu kämpfen. Aber das ist nochmal ein ganz anderes Thema.