Ausfallrisiko bezieht sich nur auf den Eigenkapital-Betrag
Die "Dienstleistung", für die eine Bank die Zinsen erhält, besteht ja
auch nicht "nur aus einer Buchung", das ist sehr naiv gedacht. Neben
Beratung und Services muss die Kreditwürdigkeit des Kreditnehmers
geprüft
und z.B. das Ausfallrisiko getragen werden.
Ich bin zwar kein Fachmann zum Thema Geld, Kredit, Bilanz, etc., hier gibt
es viel fähigere Schreiber. Aber so wie ich das verstanden habe, trägt
die Bank damit das Ausfallrisiko von etwas, was vorher gar nicht vorhanden
war.
Jein... sagen wir, zu 96% nicht vorhanden
" /> Aber es wird ja damit gerechnet, dass der Kredit zu 100% + Zinsen zurück gezahlt wird und der Gewinn aus dem Kreditgeschäft wurde den Inhabern der Bank quasi schon versprochen. Wenn der Kredit nun ausfällt, muss der Vorstand den Eigentümern erklären, dass aus ihren 4 Euro Einsatz (Eigenkapital-Anteil) statt 10 Euro (Anfangswert + 6% Zinsen auf 100 Euro Kredit) 0 Euro geworden sind wegen des Kreditausfalls.
Die nicht vorhandenen 96% sind ja für die Bank kein Guthaben, sondern nur ein Hebel um den Zinsgewinn zu erhöhen. In dem Moment der Kreditrückzahlung (oder Kreditausfall) verschwindet dieser "Luftbetrag" automatisch wieder aus der Bilanz... soweit ich das sinngemäß verstanden habe, aber ich bin da wirklich kein Experte.