Ich finde, der Artikel trägt mehr zur Verwirrung bei
als zur Aufklärung. Denn es wird doch von den Banken garnicht bestritten, dass sie mehr verleihen als an Einlagen da ist. Ist doch auch genau gesetzlich geregelt, wieviel % des verliehenen Kapitals die Banken als Aktiva besitzen müssen (Eigenkapitalquote nach Basel II/III). Ein Problem stellt unter Umständen die zu hohe buchmäßige Bewertung der Aktiva dar, siehe Griechenland-Anleihen.
Die "Dienstleistung", für die eine Bank die Zinsen erhält, besteht ja auch nicht "nur aus einer Buchung", das ist sehr naiv gedacht. Neben Beratung und Services muss die Kreditwürdigkeit des Kreditnehmers geprüft und z.B. das Ausfallrisiko getragen werden.