Methanhydrat

Limno, Dienstag, 15.09.2015, 23:01 (vor 3784 Tagen) @ CrisisMaven1560 Views

Da Methan in Wasser kaum
loeslich
ist, "gast" da auch bei erhoehten Temperaturen
wenig aus
(zumal die allgemein, selbst bei den groessten Alarmisten in Rede stehenden
Temperaturerhoehungen des Ozeanwassers nicht zu sehr viel Ausgasung fuehren
koennen - aber das ist ein anderes Thema, "Erwaermungskritiker" sind
ja per definitionem vom wissenschaftlichen Diskurs ausgeschlossen und
doof).

Zu Temperatureffekten hatte ich doch gar nichts geschrieben?
Und ich stimme Dir zu, gegen den allgemeinen Konsens der nur durch den Menschen verursachten Klimaerwärmung sagt man lieber nichts.

Hier geht es m.W. um das in Massen auf den Ozeanboeden lagernde
Methanhydrat.

Dieses ist
instabiler,
als bisher gedacht
.

Und da es sich beim Auftauen um eine
Aggregatszustandsaenderung
handelt, waere der Prozess dessen "Aufwachens" deutlich dramatischer, als
das blosse Ausgasen aufgrund minimaler Temperaturdifferenzen.

Aggregatszustandsaenderungen
beduerfen ja gerade keiner "messbaren" Temperaturaenderungen:

Wasser Null Grad = Eis. Wasser Null Grad = fluessig. Wasser hundert Grad =
fluessig, Wasser 100 Grad = Gas.

Die ozeanischen
Methanvorraete
sind gigantisch
.

Ja, Methanhydrat wird auch aus den Permafrostböden freigesetzt. Verursacht wird dies durch sich verändernde Temperaturen und / oder Druckverhältnisse.
Und trotzdem bin ich nicht der Meinung, dass da auf einmal so viel Methan ausgast, dass es für uns gefährlich wird.


Das heisst nicht, dass ich auf irgendeiner Seite der katastrophistischen
Debatte Position bezoege. Ich bleibe
Agnostiker.

P.S.: Da Methan aber in Alkohol gut loeslich ist, rate ich denen, die sich
Sorgen machen, mehr zu saufen ...[[freude]]

Na dann Prost!


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