Es geht nicht um (in Meerwasser geloestes) METHAN, sondern um das Methan-HYDRAT am MeeresBODEN ...
Da Methan in Wasser kaum loeslich ist, "gast" da auch bei erhoehten Temperaturen wenig aus (zumal die allgemein, selbst bei den groessten Alarmisten in Rede stehenden Temperaturerhoehungen des Ozeanwassers nicht zu sehr viel Ausgasung fuehren koennen - aber das ist ein anderes Thema, "Erwaermungskritiker" sind ja per definitionem vom wissenschaftlichen Diskurs ausgeschlossen und doof).
Hier geht es m.W. um das in Massen auf den Ozeanboeden lagernde Methanhydrat.
Dieses ist instabiler, als bisher gedacht.
Und da es sich beim Auftauen um eine Aggregatszustandsaenderung handelt, waere der Prozess dessen "Aufwachens" deutlich dramatischer, als das blosse Ausgasen aufgrund minimaler Temperaturdifferenzen.
Aggregatszustandsaenderungen beduerfen ja gerade keiner "messbaren" Temperaturaenderungen:
Wasser Null Grad = Eis. Wasser Null Grad = fluessig. Wasser hundert Grad = fluessig, Wasser 100 Grad = Gas.
Die ozeanischen Methanvorraete sind gigantisch.
Das heisst nicht, dass ich auf irgendeiner Seite der katastrophistischen Debatte Position bezoege. Ich bleibe Agnostiker.
P.S.: Da Methan aber in Alkohol gut loeslich ist, rate ich denen, die sich Sorgen machen, mehr zu saufen ...![[[freude]]](images/smilies/freude.gif)
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