Der Flüchtlingsherbst
Lesenswert:
https://krautreporter.de/939--fluchtlingsherbst
Wird der Flüchtlingsherbst zum prägenden Erlebnis einer ganzen Generation?
Zitat: "organisationstheoretisch müssen Lehren daraus gezogen werden, wie sich spontan entstandene Helferstrukturen mittels sozialer Medien vernetzen und wie sie mit flachen Hierarchien und flexiblen Arbeitszeitmodellen teilweise effektivere Arbeit leisten als Behörden und Privatunternehmen"
Der Mensch ist ein soziales Wesen, er möchte gerne anderen helfen. Refugees sind dankbare Hilfsempfänger, sie freuen sich über Essen oder Getränke - fast wie Tiere. Deutsche Arbeitslose sind wesentlich anspruchsvoller, sie pochen auf Einhaltung von Prinzipien und Regeln. Geschenke werden zum Teil als Demütigung empfunden, so dass die Art und Weise, wie geholfen wird, genauso bedeutsam ist, wie die Hilfe selbst.
Wie lange werden die Refugees noch den dankbaren Hilfsempfänger spielen? Wie lange werden die freiwilligen Helfer durchhalten, wenn keine Besserung (Wohnungen usw.) in Sicht ist? Wie werden die freiwilligen Helfer reagieren, wenn der erste Helfer aus Eifersucht abgeschlachtet wird, weil er sich zu lange mit der Frau eines Afghanen unterhalten hat? Wird der weltoffene Multikulti-Fan dann zum NPD-Anhänger?
Zitat: "Nach einer kurzen Diskussion sagte der Flüchtling “I kill you†und strich sich mit dem Zeigefinger von links nach rechts über die Kehle. Kurz darauf kam es am Eingang zu einer tumultartigen Szene mit einer Gruppe jugendlicher Araber, die ebenfalls ins Haus wollten. Einer drohte, ihm die Augen auszustechen. Die Polizei musste gerufen werden."