Das ist nicht Genetik, sondern Epi-Genetik und bestaetigt m.E. meine Ansichten ...
Oft kommt die "Geisteshaltung" aber nicht von ungefähr, sondern ist auch genetisch bedingt.
Nein, jedenfalls gerade nicht in den folgenden Beispielen:
Ein Kind, dessen Vater an Schizophrenie erkrankt ist, bekommt ein deutlich schwereres Päckchen (Gene) mit als jemand, dessen Eltern eine positive Lebenseinstellung haben.
Wenn das so waere, waere das der reinste Lamarckismus und Darwin haette ausgedient. Es ist vielmehr so, dass, insbes. traumatische, Erlebnisse beinflussen, wie Gene abgelesen ("exprimiert") werden - nicht aber deren Anordnung oder gar Vorhandensein!
Holocaust Gene an die nachfolgende Generation weitergegeben werden können:
Das ist dasselbe wie zuvor. Und auch bei Buergerkriegsopfern neueren Datums in zweiter bis dritter Generation nachgewiesen. Auch hier hat wieder die Bibel sozusagen recht: "bis ins tausendste Glied" = Genetik, "ins siebente Glied" = Epigenetik.
Da aber gerade epigenetische Strukturveraenderungen von einer zur naechsten Generation durch Umwelteinfluesse aufgepraegt werden, koennen sie ebensogut (!!!) in derselben Zeitspanne verhindert bzw. rueckgaengig gemacht werden.
Alles andere laeuft auf eine Kismet-Lehre der ewigen Verdammnis hinaus.
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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