Das ist ein Platzproblem, ein kulturelles Problem, ein Konstruktionsproblem ...
So einen Kompostierungsmeiler muesste man noch als kontinuierliche Anlage aufbauen, wo man oben staendig nachfuellt und unten den Kompost entnehmen kann (bei den Beispielen habe ich das nicht gesehen).
Wie alles (oder das Meiste) liesse sich das loesen. Aber dazu bedarf es mehr Platz, um all die Schraegen und Rutsch- und Fallhoehen zu planen und einzubauen, die fuer eine wartungsfreie Kompostanlage noetig waeren.
Die meisten leiden daher unter diskontinuierlichen Prozessen, vor denen sich dann zudem noch ihre Besitzer und Nutzer ekeln und sie daher die genuegend aktive, regelmaessige Wartung unterlassen, verzoegern, hinausschieben, bis es sich eben staut.
Besonders das Platzproblem ist
a) bei nachtraeglichem Einbau
und auch
b) bei heutigen Grundstuecks- und Baupreisen
nicht so einfach zu loesen.
Man braeuchte entweder Hanglage oder duerfte erst im zweiten Stock sch.....en gehen.
Das Gefaelle stattdessen durch eine Grube herzustellen, fuehrt wieder zum o.g. Wartungsproblem: jemand muss die Grube entleeren. Regelmaessig.
Die Nutzer muessen -moeglichst bei jedem Toilettengang- die "Bioschnippsel" hinterherkippen. Es muessen Urin und restliche Faekalien getrennt werden. Grundwasserprobleme dabei beachten. Usw. usw. usw. Eines Buches wert und solche Schriften gibt es auch vereinzelt.
Das ist ein Raum-, ein Konstruktions- und ein Erziehungsproblem, welches in unserer Kultur erst dann geloest wird, wenn wirklich gar nichts mehr geht. Aber auch dann nicht. Dann machen die Leute einfach irgendwo hin.
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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