Urschlamm und Urknall

nemo, Freitag, 31.07.2015, 10:01 (vor 3828 Tagen) @ Rybezahl3034 Views
bearbeitet von nemo, Freitag, 31.07.2015, 10:21

Hallo Rybezahl,

das wird wohl noch eine Weile dauern, bis man neue Gedanken und Erkenntnisse
erlaubt. Das heißt, bis der Mensch sich selbst erlaubt, weiter zu denken. [[zwinker]]

Die These des Urknalls ist ebenso hilflos und unschlüssig wie die These,
dass das Leben aus dem Urschlamm hervor gebracht wurde. Das sind halt
simple Thesen, die ein materialistische Weltbild untermauern und schlichten
Gemütern einen gewissen Halt geben – die Illusion, die Entstehung
des Lebens zu verstehen.

Beim Urschlamm ist man inzwischen schon etwas weiter. Man hat nun
herausgefunden, dass die Moleküle, die in der angeblichen Ursuppe herum
schwammen keineswegs primitive Zellen hervorbrachten, sondern dass
eine Zelle ein genauso komplexes Gebilde ist, wie unsere Galaxie. Der
Urstoff der Materie ist also keineswegs ein primitiver Organismus,
der durch Evolution komplexer geworden ist, sondern selbst schon
ein hochkomplexes, intelligentes Prinzip.

Um so genauer man die Unendlichkeit betrachtet, um so größer wird
das Wunder.

Wenn man da noch etwas weiter denkt, wird man irgendwann erkennen,
dass Materie nur die Erscheinungsform eines intelligenten Prinzips ist
und keineswegs der Grund für intelligentes Leben.

Etwas, was Religionen, Quantenphysiker und auch Philosophen und
Physiker schon immer behauptet haben. Aber es wird wohl noch
ein paar hundert Jahre brauchen, bis das zum Allgemeinwissen wird.
Es sei denn, der Kapitalismus verhindert neue Erkenntnisse, so wie
in dieser Dokumentation (verlinkt von @Hopi) über intelligentes
Design anschaulich gezeigt wird:

Doku - Intelligenz streng verboten

Gruß
nemo


// Edit: Vielleicht steht dahinter die irrationale Angst, dass das Bewusstsein
des Menschen tatsächlich wirklich und real sein könnte. Mit all den
Konsequenzen. [[zwinker]]


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