Ich gebe Dir nicht unrecht
> Das sind doch genau die Situationen, die den Umgang mit Leuten aus
anderen
Kulturen so mühsam machen, die drehen häufig deutlich schneller durch
als
unsereins.Es ist genauso, wie Du oben schreibst, was soll eine Behörde machen,
wenn
sie
von Nachbarn gerufen wird und dann auf eine durchgedrehte Zicke
trifft?[/i]
Eine Behörde, bzw. jeder vernünftige Mensch, sollte sich im Klaren
darüber sein, dass eine gewaltsame Trennung von Kindern und ihren Eltern
einen massivsten Eingriff in ihr junges Leben darstellen, der auf jeden
Fall traumatisch ist und insofern für ein Leben lang prägend sein wird.
Das ist klar.
Aber wie läuft's denn? Behörde wird von besorgten Nachbarn
gerufen, aber Mutter dreht durch. Dann ist es logisch, dass der Fall abgeklärt
wird und wenn die Mutter immer stärker bockt, was dann? Kommt es wirklich darauf
an, ob KESB oder nicht-KESB?
Gibt es denn Zahlen? Ich vermute , es gibt immer mehr Kinder aus Mischehen und rein
ausländischen Ehen - jedenfalls fällt mir auf, dass die "Schweizer Mütter" irgendwie
unterrepräsentiert sind, wenn ich mit den Kleinen auf dem Spielplatz bin. Und ich stelle dies
nicht wertend fest, beim mir zuhause wird meist auch nicht Schweizerdeutsch gesprochen, weil
wir in eine bestimmten Diaspora verkehren.
Ich denke, das "Organisationsproblem der Behörde" ist das kleinste Problem am Ganzen.