Na dann wieder zurück zum alten System - ob's in den angesprochenen Fällen aber wirklich hilft?
Gar keine KESB, dafür unbürokratische, lokal organisierte
Familienbegleitung. Das kostet dann auch keine Fr. 8000.- im Monat (exkl.
KESB-Beamtenapparat).Den Rest - Vormundschafts-, Beistandschaftsmandate wieder zurück an die
Gemeinden, da ist das Missbrauchs- und Inkompetenz-Potential zwar auch
gross, aber es gibt noch eine Art soziale Kontrolle oder zumindest
Gemeindepräsidenten, die wieder gewählt werden wollen. Die KESB ist
ausser Rand und Band.
Damit könnte ich bestens leben - ob sich die oben angesprochenen Fälle aber wirklich
hätten vermeiden lassen - das wage ich zu bezweifeln.
Das Hauptproblem sehe ich nicht in der KESB:
http://www.srf.ch/sendungen/club/kindswohl-gefaehrdet-was-tun
Sie hat mit reduziertem Personal 80‘000 pendente Fälle nach neuem Recht zu bewältigen.
1‘400 über die Schweiz verteilte Vormundschaftsbehörden wurden anfangs 2013 mit einem
Schlag auf 150 regionale KESB gestutzt. Unter dem Druck und der Aufgabenlast kommt es
gehäuft zu Fehlern und Verzögerungen.
Was ich aber eher erwarte, ist, dass mit jeder Änderung alles noch teurer wird, weshalb
ich für so wenig Änderungen wie möglich bin - egal in welchem Bereich.