Lass uns keine Angst davor haben, von Größerem zu träumen, Baby. :-)
Die Welt in der wir leben:
Eine andere Perspektive:
Wir sind Menschen und wir haben einen bestimmten Stand im Universum,
auf der Erde, im Land, in der Region, in der Nachbarschaft und in der
Familie.
Sobald wir uns über diesen Stand klar geworden sind, gibt es keine
Unklarheiten mehr über politisch/wirtschaftliche Konstrukte. Anarchie,
Sozialismus, Kapitalismus sind nur Worte, Ideologien. Es geht aber
immer um die Bedürfnisse des Menschen innerhalb seiner Umgebung.
Um nicht mehr und nicht weniger.
Diese Bedürfnisse schließen sowohl das Wohl des Einzelnen als auch
das Gemeinwohl und eine geistig gesunde, ethische Grundlage des
Zusammenlebens unter Berücksichtigung der Umwelt mit ein.
Ich will also nicht den Staat wegnehmen, sondern ihn neu definieren.
Und das nicht nach politischen oder wirtschaftlichen Maßstäben, sondern
nach den Maßstäben, die der geistigen Natur des Menschen entsprechen.
Erst dann können wir von Vernunft und Fortschritt sprechen. Erst damit
wird der Mensch zu einem vernunftbegabten Wesen. Was wir bisher haben,
ist nicht viel mehr als Affenhorden, die sich mit Knüppeln um das
Wasserloch prügeln, wobei die mächtigsten Affen, die die meisten Wasser-
löcher kontrollieren, auch alle anderen Affen kontrollieren.
Unsere Welt, unsere Gesellschaft, unsere Werte und unsere Kultur sind irreal.
Alles beruht auf falschen Annahmen und Ansichten. Der Grund dafür ist,
wie oben beschrieben, dass der Mensch seinen Stand nicht kennt. Er weiß
nicht wer er ist und lebt ein fremdbestimmtes Leben in einem fremd-
bestimmten System, das sinnlos ist. Die einzige Möglichkeit die ihm bleibt
ist, sein Glück in seiner privaten Nische zu finden.
Das gelingt aber nur Einigen und es macht auf die Dauer auch nicht
glücklich. Wie kann man in einer unglücklichen, irrealen, egozentrischen
Gesellschaft, die gerade dabei ist sich selbst auszulöschen, glücklich
sein und einen Sinn finden? Die Antwort findet man nicht in politischen
Systemen. Das ist eine weitere Illusion. Der Affe, der sich immer noch um
Wasserlöcher prügelt, möchte in seiner unendlichen Gier, seinem Unverstand
und seiner überragenden Selbstüberschätzung ein politisches System für
alle schaffen. Siehst Du wie albern das ist? Es kann nicht funktionieren,
solange es Verlierer und Gewinner gibt.
Es geht nur um ein reales und sinnvolles Leben auf einer geistigen
Grundlage. So simpel ist es. Schon die alten Griechen haben das erkannt.
Aber praktisch unmöglich umzusetzen, solange man in politischen Illusionen
und kapitalistischen Zwängen gefangen ist.
Die Frage ist nur, auf welche Weise wir diese Illusionen und Zwänge
überwinden.
Gruß
nemo
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