Überschuldung der Banken ..

Beo2, NRW Witten, Dienstag, 30.06.2015, 19:19 (vor 3858 Tagen) @ Hochtaunus2127 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 30.06.2015, 19:31

Nicht die massiven Forderungsausfälle vergessen! <img src=" />
Eine kleine Ergänzung zu Deiner "korrekten" Antwort, nach der sich ja die Frage stellt, warum die Banken überhaupt schließen mussten:

Es geschah, weil die Griechen ihr ganzes Giralgeld in Bargeld wandeln wollen, sowie weil zu viel Geld auf ausländische Konten (von Griechen) geflossen ist. Das bedeutet Netto-Geldabfluss für den griech. Bankensektor und damit bedrohlich sinkende Mindestreserve (an ZBGeld).

Es darf nicht vergessen werden, dass die Risiken ausgereichter Kredite, von denen viele notleidend oder ganz uneinbringlich sein dürften, vmtl. bilanzielle nicht hinreichend erfaßt sind. Somit sind die Banken nicht illiquide, sondern zusätzlich überschuldet.

Ich habe gerade an anderer Stelle erläutert:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=359283

dass ALLE, ausnahmslos alle westlichen Banken latent insolvent und faktisch überschuldet sind .. und es immer waren. Nur, jetzt wissen es auch viele Kunden, im Gegensatz zu früheren Zeiten. Es ist das Geschäftsmodell der Banken, faktisch und immer überschuldet zu sein .. vgl. nur die Mindest-/Barreserve im Verhältnis zu den nullfristigen Verbindlichkeiten (Buchgeld, Sichteinlagen). Hinzu kommen gewiss die faulen eigenen Geldforderungen.

Keine westliche Bank ist zu irgendeinem Zeitpunkt in der Lage, alle ihre Gläubiger restlos zu befriedigen, wenn es viele auf einmal wollten .. und schon gar nicht im Falle einer geordneten Liquidation. Das ist nicht nur in GR der Fall. Es gibt auch kein belastbares EK in den Banken; das sind alles Luftnummern.

Mit Gruß, Beo2


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