Gott schütze Dich ;-)
Hallo Kirov!
Ich hatte darauf verwiesen, daß alleine in diesem Forum sehr verschiedene Ansichten von belesenen Teilnehmern existieren, wie man zu Koran, Jesus oder den Interpretationen dieser Texte und Personen stehen kann.
Fast alle gaben zu unsicher zu sein – kein Kunststück bei der Fülle der Informationen und Länge der Zeiträume – und baten ihre Aussagen mit Vorsicht zu behandeln.
Mit diesem Beispiel wollte ich nur indizieren, daß Neuinterpretationen ebenso mit großer Vorsicht betrachtet werden sollten und da paßte der Disput zwischen @dottore und @Theo ganz gut in die Runde.
Da @dottore hier ab und zu noch schreibt, kannst Du ihn ja gerne mal fragen, was er konkret an Deschner auszusetzen hat.
Du schreibst: Und der Thread-Eröffner hat gar nicht nach Deschner gefragt, sondern nach Etwas, das den anderen Mumpitz, den islamischen, demaskiert.
Offenbar war @Billy mit dem Fund aus dem alten Forum recht zufrieden.
Also reg Dich wieder ab.
Und damit Du wieder entspannen kannst, werfe ich Dir noch ein paar "lecker Häppchen" vor die Füße:
Der Epiker Hans Hennny Jahnn bekannte 1946: „Das Kristentum ist mir ungeheuer auf die Nerven gegangen, diese Zweijahrtausende sausende Fahrt in die verkehrte Richtung.“ – Die Folgerung daraus müßte die doppelte sein: rasch die Fahrt zu stoppen sowie die während der Fahrt entstandenen Schäden zu reparieren, soweit möglich.
oder
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bürgerte es sich ein, die christliche Religion als Geisteskrankheit aufzufassen, das Christentum als nichts denn ein Sanatorium für die Erkrankten. So schreibt Otto von Corvin (1812-1886), ein Achtundvierziger, in seinem „Pfaffenspiegel“ (zuerst 1845): „Die Keime der in ihren Folgen gräßlichsten geistigen Epidemien enthält die Religion und keine mehr als die mißverstandene christliche. Sie hat Europa Jahrhunderte hindurch in ein trübseliges Narrenhaus verwandelt und Millionen von Schlachtopfern sind der durch sie erzeugten Tollheit gefallen.“
oder
Der Philosoph Nietzsche stellte sich vor, er selber durchwandle Corvins Narrenhaus: „… ich gehe durch die Irrenhaus-Welt ganzer Jahrtausende, heiße sie ‚Christentum’, ‚christlicher Glaube’, ‚christliche Kirche’, mit einer düsteren Vorsicht hindurch …
oder
Wie Lea erkannte zu Beginn des 20. Jahrhunderts der schärfste Kritiker des Christentums in Böhmen, Josef Svatopluk Machar (1864-1942), als Inbegriff der Kirchenherrschaft, der Ambitionen Roms den gravierenden Anspruch, absolute Gewalt über das menschliche Innere auszuüben, Macht über die Seelen zu gewinnen
Quelle: http://zeitfragen-info-blog.blog.de/2013/03/12/wolfgang-beutin-kriminalgeschichte-chris...
Na, geht es Dir jetzt wieder gut? ![[[freude]]](images/smilies/freude.gif)
mfG
nereus