Verluste beim Investieren in Wertpapiere
Daher unterstelle ich,
dass kaum ein Investor einen Verlust von 25 %,35 % oder mehr hinnimmt und
damit Nicholas Trackrecord toll ist, aber eben im Nachhinein und jetzt.
Es ist ein Unterschied, wenn 30% verloren werden, ob der Gesamtmarkt die auch verloren hat, oder etwa plus gemacht hat. Nicholas wurde ja dafür gerühmt, dass er im Schnitt 2% besser war als der S&P500 - das gilt natürlich auch in allgemeinen Verlustjahren. Also, S&P verliert zB 20%, Fonds verliert nur 18% und ist dann immer noch "besser".
Kein vernünftiger Investor würde von einem Fonds, der breit investiert, verlangen, dass er in starken Verlustjahren positiv abschließt. Das ist einfach unrealistisch.
Übrigens ist das ein Hauptargument gegen Fonds, den Fondsmanagern ist durchaus zuzutrauen, dass sie Verlustjahre aussitzen, aber es sind die anderen Fondsbesitzer, mit denen man zusammengespannt ist, die die Nerven verlieren und in der Baisse ihr Geld zurückhaben wollen und damit den Fonds zu unzeitigen Verkäufen zwingen.