… und wer wäre dabei geblieben?
Die Krux bei solchen Vergleichen sind leider die Psychologie, Ängste und Gier, denen Anleger bei solchen Anlagen unterliegen. Aus jetziger Sicht sieht alles toll aus. Doch wer wäre dabei geblieben, als Nicholas im Jahre 1972 einen Wertverlust von 72% (S&P500 - 35%) fabriziert hat? Oder in 2000-2003 ein Minus von 37% (S&P500 - 38%) hingelegt hat. Genauso in 2008-2009 mit einem Minus von 49% (S&P500 - 44%). Im Schnitt brauchte er ca. 4-7 Jahre, um die Verluste wieder aufzuholen. Schon das hätten die meisten Privatinvestoren mental (und finanziell) nicht durchgehalten.
Stellt Euch vor, Ihr investiert heute und die Aktien gehen in eine starke Korrektur. Wie lange würdet Ihr an Nicholas Strategie glauben und festhalten? Ein Jahr, zwei oder drei? Im Schnitt halten Privatanleger 3 Jahre an einer Strategie fest und dann verkaufen sie ungeduldig. Aus diesem Grund verdienen die meisten Privatanleger auch mit ihren Kapitalanlagen kein Geld.
Aber Fonds Professionell kann einen Artikel verkaufen... Wie war das noch mal mit den Goldgräbern und denen, die ihnen die Schaufeln verkaufen....?
Beste Grüße,
HS