Okay, dann war es sogar ein absoluter Rekord
Laut AEMAET wurden in Valencia Stadt gestern 44 °C um 14.20 gemessen.
Gut, dann war dies sogar ein absoluter Rekord seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Damit sind diese Temperaturen noch außergewöhnlicher.
Das gestern war etwas anderes als die Sommerhitze Ende Juli bis Mitte August, das war ein Zyclon, dessen Rand genau über die levantinische Küste strich, deshalb der Wind. Der andere Rand strich über Südmarokko-Mauretanien.
Ob und wie ist mir nicht so wichtig. Es ging um den Rekord.
Zur gleichen Zeit haben wir in Mitteleuropa, speziell in Deutschland viel zu kühles Wetter.
Für heute, Samstag den 16. Mai, sind lt. Wetteronline.de für London 17 °C, für Berlin 16 °C und für Kiew 15 °C als Höchsttemperaturen vorhergesagt. Ich spare mir jetzt nachzuschauen, was die Durchschnittstemperaturen für Mai oder gar für diesen speziellen Tag sind, aber ich denke, aufgrund meiner Lebenserfahrung, dass für Mitte Mai diese Temperaturen jeweils deutlich zu niedrig sind. Und diese sollen, zumindestens für den Norden bzw. für Hamburg, Köln und Berlin, laut aktueller 14-tägiger Langfristvorhersage von Wetteronline.de, bis etwa 25. Mai so bleiben.
Gleichzeitig aber ist die Eisbedeckung des Nordpolarmeeres, d.h. rund um den Nordpol, sehr gering für diese Jahreszeit ( http://nsidc.org/data/seaice_index/images/daily_images/N_stddev_timeseries_thumb.png ). Niedriger sogar als im Jahr 2012 als es im Sommer die niedrigste Eisbedeckung zumindestens seit Beginn der Satellitenmessungen der Eisbedeckung des Nordpolarmeeres gab.
Die Antarktis wiederum hat eine überdurchschnittliche Eisbedeckung zu verzeichen ( https://nsidc.org/arcticseaicenews/files/2015/05/Figure61-350x280.png ).
D.h. es gibt auf der Welt verteilt überdurchschnittlich hohe Temperaturen, aber auch unterdurchschnittliche Temperaturen.
So weit ich weiß ist auch die Trockenheit im Südosten Spaniens rekordverdächtig, was allerdings verschärft wird durch die Übernutzung des Grundwassers durch Golfplätze aber vor allem durch die intensive Landwirtschaft - das gleiche passiert in Kalifornien. Dies führt z.B. zur allmählichen Versalzung des Grundwassers in den Küstengebieten mit intensiver Landwirtschaft.
Ich persönliche glaube seit etwa acht Jahren nicht mehr an die Klimaerwärmung durch CO2, aber ich glaube daran, dass wir Menschen durch die massive und fortgesetze Abholzung der Wälder weltweit unser eigenes Überleben, d.h. zumindestens das unserer Nachkommen, unmöglich machen. Dazu werde ich demnächst einen Artikel schreiben, der auch verschiedene Lösungsmöglichkeiten aufzeigt.