Ist es denn nicht ganz klar?
Noch vor kurzem - zwei, drei Wochen - gab es selbst in den Mittelmeerländern kaum Temperaturen über 20°C. Und jetzt gibt es z.B. in Valencia rekordverdächtige Temperaturen ( http://www.lasprovincias.es/valencia-ciudad/201505/14/valencia-bate-record-calor-201505... ). Auf Sardinien war es heute auch ganz schön warm ( http://www.wetteronline.de/wetter-aktuell/decimomannu?iid=16546 ).
Die Region Valencia hat zudem seit ein paar Jahren mit einem ziemlichen Dürreproblem zu kämpfen, weil die Stauseen in der Region auf einem sehr niedrigen Stand sind: http://www.embalses.net/provincia-33-valencia.html
Ich muss gestehen ich bin ein Fan der Enmod-Konvention (Enmod = Environment Modification), verabschiedet im Jahr 1976, bis 1978 von 45 Staaten unterzeichnet ( http://de.wikipedia.org/wiki/ENMOD-Konvention ), die die Beeinflussung der Umwelt für militärische oder feindliche Zwecke, z.B. durch Erzeugen oder Steuern von Hurrikans oder die Erzeugung von Erdbeben verbietet!
Seit einigen Jahren achte ich in Deutschland verstärkt auf die Entwicklung und Besonderheiten des Wetters. Dies habe ich auch schon vorher getan, aber vielleicht nicht so intensiv.
Dabei ist mir z.B. aufgefallen, dass es besonders an Wochenenden "schlechteres" Wetter gibt als unter der Woche aber auch im Verhältnis zur jeweiligen Jahreszeit. Das war so sowohl im östlichen Teil von Mecklenburg-Vorpommern, wo ich einige Jahre wohnte, als auch im Odenwald so.
"Schlechteres" Wetter am Wochenende bedeutet für mich, wenn es Samstag UND Sonntag kein trockenes Wetter gibt und jeweils nicht besonders warm ist. Also wenn es an einem Wochenende in April, z.B. in der Oberrheinebene, kälter als etwa 17° C ist. "Schlechtes" Wetter kann aber z.B. auch ein schwerer Sturm oder eine Hitzewelle wie letztes Jahr an Pfingsten (=Feiertagswochenende) sein. An diesem Wochenende fand auch der Hessentag in Bensheim statt: http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hessentag-in-bensheim-grosser-andrang-trotz-hitze...
Das gleiche passiert übrigens auch meistens zu Feiertagswochenenden wie Ostern, 1. Mai, Christi Himmelfahrt oder Pfingsten.
Heute an Christi Himmelfahrt z.B. gab es nur ein paar ( http://www.wetteronline.de/wetter-aktuell-karte?paraid=TT&day=14&month=05&y... ) Regionen wo die Temperatur bei 20 °C oder mehr lag: Der Osten Bayerns, rund um Frankfurt, rund um Heidelberg und an der Grenze zur Schweiz.
Das mit den Wochenenden oder den Feiertagen ist auch deswegen so besonders, weil es in den Wochen vorher immer mal wieder Phasen gibt wo das Wetter ein paar Tage am Stück "schön" ist, d.h. trocken und einigermaßen warm.
In 2013 habe ich von Februar bis April im Odenwald an mindestens 8 (in Worten acht) Wochenenden hintereinander(!), d.h. ohne Unterbrechung, festgestellt, dass es "schlechtes" Wetter gab. Auch dieses Jahr war es wieder so ab Februar. Das ist meiner Meinung nach statistisch gesehen einfach absolut unwahrscheinlich.
Man kann diese Behauptungen anhand verfügbarer Tabellen und Grafiken z.B. bei wetteronline.de ganz einfach nachprüfen.
Auch wenn man mich ab jetzt einen Paranoiker schimpft, äußere ich hiermit den Verdacht, dass dies kein Zufall mehr sein kann.
Äußerstenfalls hat dies eventuell mit menschlicher Aktivität in Form von Flügen zu tun (Entstehung von vielen künstlichen Wolken aufgrund der vielen Kondensstreifen - die Beeinflussung des Wetters durch Kondensstreifen ist spätestens seit dem 11. September unstrittig), weil diese an den Wochenenden vermutlich gehäuft stattfinden (Hin- und Rückflüge der Wochenendpendler in ganz Europa). Allerdings gibt es auch unter der Woche eine sehr große Menge Flugbewegungen.
Ich frage mich warum das bisher noch nie jemandem aufgefallen ist.
Sehr zu leiden haben darunter z.B. Gaststätten. Aber dieses Phänomen schlägt sich auch auf die allgemeine psychische Gesundheit durch, weil ich denke, dass Menschen am Wochenende viel besser entspannen können, wenn das Wetter einigermaßen "schön" ist.
So weit meine Gedanken zu dem Thema.
Übrigens ich weiß, dass in der Schweiz alljährlich grosse Treffen stattfinden wo Wetter-Weissager oder besser Wetterschmöcker ihre Prognosen für die kommenden Monate verkünden:
http://eischoll.blogspot.de/2014/05/muotathaler-wetterschmocker.html
Schöne Grüße in den zentralen Kantonsstaat
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