Aha-Effekt: Kriege und Clearing als Führungs-Instrument des Führers A.H.

Liated mi Lefuet, Montag, 04.05.2015, 12:53 (vor 3908 Tagen) @ KK3573 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 04.05.2015, 13:13

Sali KK


Ich zitierte aus meinem Vorbeitrag: [color=darkblue]
<<Clearing: Der Zahlungsverkehr der Schweiz mit den Achsenmächten>>, 2001. Herausgegeben von der Bergier-Kommission den Satz, .Zitat, Seite 114:...()...die bereits 1931 von der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) aufgeworfene Idee einer internationalen Zahlungsbilanz - Steuerung über die multilaterale Verrechnung bilateraler Clearing Salden...[/color] und zeige nun seinen Zusammenhang, damit zu sehen ist, welche immens wichtige Rolle Clearing im 2. WK spielte. Vollständiges Zitat:

“Nach der Eroberung Frankreichs im Sommer 1940 griffen die deutsche Ministerien im Zuge ihrer Neuordnungspläne für Europa [color=darkblue]die bereits 1931 von der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) aufgeworfene Idee einer internationalen Zahlungsbilanz - Steuerung über die multilaterale Verrechnung bilateraler Clearing Salden[/color] auf. Bei diesem <<Europäischen Zentralclearing>> sollten in Berlin die Clearingüberschüsse und –defizite jedes Vertragsstaates miteinander verrechnet werden, so dass auf dem Kontinent eine deutsch kontrollierte Wirtschaftszone mit der Reichsmark als Leitwährung etabliert werden konnte. Im September 1940 schlossen die deutschen Behörden erste entsprechende Abkommen mit Italien, Jugoslawien und der Schweiz, die künftig ihren Zahlungsverkehr mit den besetzten Staaten (Niederlande, Belgien, Norwegen und <<Generalgouvernement>>) über die Deutsche Verrechnungskasse in Berlin zu leiten hatten. Später kamen weitere verbündete und neutrale Staaten hinzu, so dass bereits 1943 ein <<Spinnennetz>> von Clearingverträgen bestand, die von Berlin überwacht wurden. Die NS-Behörden erhielten dadurch nicht nur Einsicht in die Clearingkonten der angeschlossenen Staaten, sondern konnten auch die bilateralen Handelskontingente und Preise kontrollieren. Die Verrechnungskurse zwischen den besetzten und den als wirtschaftlich beherrscht betrachteten Neutralen und Verbündeten waren untereinander über die Reichsmark fixiert. Dadurch wollte die Reichbank ein einheitliches Währungsgebiert (längerfristige eine Währungsunion) schaffen und die Reichsbank zum europäischen Finanzentrum machen. Jeglicher Handel in Europa sollte deshalb ab sofort nur noch in Reichsmark abgerechnet werden dürfen.“ Ende Zitat.

Aus Obigem ergibt sich für mich: Ein gCC (globales Clearing Center) sollte als reines, supranationales Dienstleistungszentrum dienen und zwar unter (direkt) demokratischer Kontrolle seiner Clearing-Members: den Nationalstaaten.

Freundlicher Gruß

Liated


PS:
(Man sieht wieder wie grauenbar und furchthaft:- ) -ja sogar schröcklich- <<wichtig>>- die Jurischbrudentz ;- ) à la @azur ist, auf irrelevanten Details zu Banknoten endlos herum zu reiten bzw. zu behaupten, Banknoten seien laut deutscher Jurischprudentz eine (vertretbare) Sache).


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