Schuldner Nr. 1

Rybezahl, Montag, 27.04.2015, 20:27 (vor 3915 Tagen) @ Beo22684 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 27.04.2015, 20:56

Ja, an den Staat, weil zu viel gespart wird. Der Staat ist als
Ersatzschuldner, Ersatzkonsument und Ersatzinvestor eingesprungen. Daraus
ist ein Zuviel an monetären Guthaben-Schulden (= Kreditvolumen)
entstanden:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=352552

Die Privaten haben nun die Guthaben, der Staat die Schulden. Beides
wächst steil exponentiell.

Der Staat muss ja nicht nur sich selbst erhalten (Beamte ernähren), sondern auch noch etwas tun (Autobahnen bauen usw.), sonst bräuchte man ihn nicht. (Ob man ihn grundsätzlich braucht ist eine andere Frage.)

Wie soll der Staat das machen? Mit Steuern. Und woher kommt das Steuergeld? Wenn nicht durch eigene Verschuldung, dann durch Verschuldung des Volkes. Genau das ist der Fall, wenn gespart wird (Geld = Forderung/Schuld).

Die Guthaben des Volkes sind also nicht zwangsläufig die Schulden des Staates, es kann sich auch um Schulden des Volkes handeln. Es ist ein Fehlschluss* anzunehmen, der Staat habe Schulden, weil das Volk Guthaben hat. Der Staat macht die Schulden selbst und deshalb hat das Volk Guthaben (+ wegen Verschuldung innerhalb des Volkes).

* Ich will nicht sagen, dass du das annimmst.

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.


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