Falschmeldungen oder nicht ... sollten diskutiert werden ...
Ich hoffe, ich konnte deutlich machen, worum es mir gerade bei den ersten Meldungen geht. Sie sind noch die Glaubwürdigsten, auch wenn der gemeine Leser, daß zumeist nicht zur Kenntnis nimmt.
Ja, man darf, ja MUSS, die "Timeline" der Meldungen aus journalistischen Quellen mit in Betracht ziehen, wenn man den Verdacht haben koennte, dass diese mit zur "Verschwoerung" gehoeren. Und dass das moeglich ist, sieht man ja daran, dass Journalisten oft auf Gehaltslisten von Geheimdiensten stehen - warum auch immer, ob zur Informationsgewinnung fuer den Dienst oder umgekehrt zur Verbreitung von Desinformation.
Vielleicht hat es sogar den Funkspruch der Lotsen aus Aix-en-Provence gegeben?
Ziemlich wahrscheinlich hat es "jede Menge" Funksprueche gegeben, gerichtet AN dieses Flugzeug wie vermutlich auch an in der Naehe kreuzende Flugmaschinen ...
Aber warum unterdrückt man dann später den wirklich extrem wichtigen Notruf aus dem Airbus?
WENN es ihn gegeben hat, ist es "unterdrueckt", wenn es ihn NICHT gegeben hat, ist es in der schnellebigen Zeitungswelt eher "normal". Wer gesehen hat, wie die Medienvertreter dort wie aufgescheuchte Huehner herumliefen, fuer den ist das eben KEINE Wartezimmer-Situation!
Und warum soll man etwas melden, was schlichtweg nicht stattgefunden hat?
Das ist nicht gar so selten. Wer, wie ich, seit 50 Jahren etwa, "Zeitung liest", findet DAS jetzt wieder nicht SO ungewoehnlich.
Weil er die ganze dahinter liegende Story schlagartig zum Einsturz bringen würde
NUR dann, wenn es eine solche "Story" gaebe. Diese wird aber erst zur "Story", wenn sie selbst NICHT stimmt und das "Unterdruecken" ein Unterdruecken WAERE.
Und das ist das Problem an solchen Sachen.
– so wie einst der nicht zur Kenntnis genommene Tote auf der Erfurter Schultoilette, der anfangs ganz offiziell in den ersten Polizeimeldungen auftauchte.
Auch hier bin ich durchaus etwas "toleranter" - ABER: so etwas haette in einem Untersuchungsausschuss aufgeklaert gehoert, wo ein Beamter, der diese Meldung zuerst von sich gab (so er denn existiert ...), UNTER EID aussagt, WIE es war, z.B. "habe mich getaeuscht, war der Putzraum" oder "Es war dunkel, es roch so nach Toilette, aber in Wahrheit war es der Steinhaeuser im Klassenzimmer, der, wie bei Toten ueblich, 'sein letztes Geschaeft' gemacht hat".
Es gibt halt noch mehr Erklaerungsansaetze. Wer als Kriminalist sie zu frueh verengt, und das gilt fuer uns "unabhaengige Aufklaerer" wie fuer beamtete Kriminalisten, erweist der Wahrheitsfindung einen Baerendienst.
Da ich sowohl persoenlich in Winnenden war, wie mich auch noch vor dem Tod von Kiesewetter mit der angeblichen reisenden Straftaeterin befasst habe, die sich dann als das "Heilbronner Phantom" und die DNA einer Wattestaebchen-Packerin in einer Fabrik herausstellte, bin ich durchaus geneigt, gewisse Irregularitaeten zu sehen, aber ich ziehe darum noch keine (meiner Ansicht nach vorschnellen) Schluesse!
Von daher schaetze ich Deine Aufklaerungs-Bemuehungen in Sachen Erfurt und Winnenden, aber halte Deine Art, an den Airbus-Absturz heranzugehen, fuer z.T. uebereilt und das relativiert im Umkehrschluss Deine Verdienste bei den Amoklaeufen ...
Man kann aus Tatsachen beliebige Schluesse ziehen. Aber dazu muss man sie erstmal zweifelsfrei feststellen. Die Schluesse sind dann immer noch spekulativ genug!
--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English