Divide et Impera funktioniert am besten an bereits bestehenden Bruchlinien
Der nationale Einheitsstaat in der Ukraine ist eines der Kernprobleme. Die
Gruppierung, die an der Macht ist, unterdrückt die anderen.
Und diese Spaltung wird von den Amis intrumentalisiert.
Ja. Die Strategie "teile und herrsche" funktioniert am besten, wenn man die Leute an sowieso schon bestehenden kulturellen Bruchlinien gegeneinander aufhetzt (z.B. bei Iran/Irak: Schiiten und Sunniten). In der Ukraine ist das ein ganz alte Bruchlinie, die zwischen Ost- und Weströmischem Reich, zw. orthodoxem und katholisch-westlichem Christentum.
Die wird funktionalisiert fürs "divide et impera" von den protestantischen USA.
Bricht also ein alter Bruchlinienkonflikt nach langer Friedenszeit überraschend wieder auf, wird man bei der Suche nach Ursachen immer auch nach dem "divide et impera" einer Hegemonialmacht suchen müssen.