Eine Frage der Vormachtstellung, mit Mysthik hat das nichts zu tun

Fussgänger, Freitag, 13.03.2015, 09:49 (vor 3958 Tagen) @ Zarathustra7946 Views

Nein, eine Destabilisierung ist das Letzte, was 'das Kapital', die
Industrie will und gebrauchen kann. VW und Toyota investierten nicht in
Russland, um es dann zu destabilisieren und Fabriken samt Arbeitsplätzen
wieder stillzulegen.

VW und Toyota wollen keine Destabilisierung. Rohstoff-Firmen schon. Zudem braucht eine Destabilisierung ja auch kein Chaos à la Somalia zu sein. Es reicht ja schon, wenn bloss so weit destabilisiert wird, dass der Hegemon nicht überholt werden kann.

Noch viel weniger wollen die Weltkonzerne Europa
destablisieren. Was die Konzerne wollen,

...hängt davon ab, in welchem Geschäft sie sind.

ist die Globalisierung der
Eigentumswirtschaft mit Rechtssicherheit, und wo dies stockt, unterstützen
sie zur Not auch Massnahmen (Sanktionen), die dem entgegenwirken.

Ein zusammengewachsenes Europa ist für die heutigen Hegemonie-Mächte gefährlich, weil unabhängig, resp. durch andere Leute kontrolliert. Das wollen die Leute, die heute funktionierende Kontrollstrukturen haben, natürlich nicht.

Primär geht's in der ganzen Geschichte "nur" darum, wenn auch in zahlreichen Facetten (Dollar-Vormacht, Kontrolle über Öl und andere Rohstoffe, Absatzmärkte, militärische Kontrolle und Vormacht und ähnliches). Und da sich diese Facetten durchaus widersprechen können, siehe VW und Toyota vs. Rohstoff-Firmen, gibt's keine plakative schwarz-weisse "Wahrheiten".


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