"Das viel größere Problem ist der alltägliche sexuelle Missbrauch von Mädchen im Nachtleben unserer Städte." ...
Wie schon argumentiert, geht der "alltaegliche" (sexuelle) Kindesmissbrauch nicht von sog. "Paedophilen" aus, sondern von "normalen" Maennern mit Triebstau.
WELT.de hat hierzu einen interessanten Artikel:
Michel Ruge: "Das Problem, das viel größer ist als Edathy"
"Im Nachtleben musste ich leider allzu oft erleben, wie dreizehnjährige Mädchen in den Clubs zum Drogenkonsum verleitet, sogar genötigt wurden, damit Männer mittleren Alters sie später auf der Toilette zum Geschlechtsverkehr nötigen konnten. ... Warum wird bei den Mädchen einfach weggeschaut, während das Herunterladen von Fotos minderjähriger Jungen aus dem Internet offensichtlich außerhalb aller moralischer Erträglichkeit liegt? ... Ist es okay, wenn sich Politiker und Künstler, aber auch Anwälte, Ärzte, also kurz die sogenannten "Mover und Shaker", in angesagten Clubs mit Kindern sexuell austoben? ... von sieben Männern hintereinander angesprochen wurde, ob sie auf der Toilette koksen wolle. ...
Sexspielzeug älterer Männer [Zum Glueck sind ja alle Politiker blutjung ...]
... Die jungen Mädchen kommen mit großer Erwartung und Freude in die Clubs oder auf Partys, werden mit Drogen gefügig gemacht und verlieren schnell die Kontrolle über sich und ihren Körper. ... Junge Mädchen sind auch das Sexspielzeug älterer Männer in der Club-Szene der Hauptstadt, die nach dem Mauerfall gerade für eben dieses Nachtleben weltberühmt wurde. ... offensichtliche Plattform für Missbrauch wie im Modebusiness oder im Nachtleben unserer Großstädte ... " (Hervorhebung CM)
Noch einige weitere Erfahrungen:
1) Der gute Onkel vom Schulhof
Ein Bekannter von mir hatte eine Freundin, die war zu Schulzeiten (Oberstufe, minderjaehrig) auf dem Schulhof (!) eines Gymnasiums von einem 'freundlichen aelteren Herrn' angesprochen worden. Sie kam aus einem zerruetteten Elternhaus, wohnte (damals) bei der Grossmutter. Nach einigen Kontakten 'fixte' der Mann sie an, d.h. er gab ihr Heroin. Dann, als sie suechtig war, schickte 'der gute Onkel' sie auf den Strich.
2) Josef und Maria im Wald
Durch Zufall kam ich mal mit einer pensionerten Sozialarbeiterin einer deutschen Mittelstadt ins Gespraech. Als sie noch aktiv Dienst tat, hiess das 'Familienhelferin' [heutzutage ein etwas anderes Berufsbild als in den fuenfziger Jahren]. Sie hatte auch mit Heimkindern zu tun.
Irgendwann kam sie dahinter, dass der das Heim seelsorgerisch betreuende Priester ein ca. 14-jaehriges Maedchen 'unter seine Fittiche' genommen hatte. Es dauerte eine geraume Zeit, bis sie aus dem verstoerten und nicht besonders 'hellen' Maedchen herausbekam, was da vorging: der Priester ging regelmaessig mit seiner Schutzbefohlenen in den Wald und spielte ... Josef und Maria.
Sie versuchte dem ein Ende zu setzen, indem sie das pflichtschuldigst bei ihrer eigenen Behoerde, dem staedtischen Jugendamt, zum aktenkundigen Vorgang machen und das 'Noetige' veranlassen wollte. Diejenige, die daraufhin nahezu existenzvernichtende Schwierigkeiten bekam war ... sie.
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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