Das Alter ist zwar fuer die Kriminalstatistik belangreich und fuer evtl. Strafverfolgung und Strafzumessung ...
... war das Mädel nochmal?
... aber dieses Datum wird immer ueberbewertet, wenn es um die "Rechtstatsachen" geht. Und zwar in beide Richtungen - d.h. es gibt "Kinder" oder Jugendliche, die sehen aelter aus und solche, auch junge Erwachsene, die sehen juenger aus. Und ein Strafverteidiger wird immer darauf rauswollen, das "Opfer" habe aelter ausgesehen (was eine legitime Verteidigungsstrategie ist - wie mein Freund Coli sagte "So einen verteidigt man nicht" - und damit prompt den Aufschrei der Zeitschrift Courage erntete. Siehe Kursbuch 60 "Moral").
Das vorweggeschickt: die Photographien muessen entstanden sein, als das Maedchen zwischen Dreizehn-einviertel und (vor) Dreizehn-dreiviertel Jahre alt war. Aber nochmal: das spielt nur fuer den eine gewichtige Rolle, der das Problem im Rahmen des ueblichen Diskussions-Paradigmas bearbeitet.
Das Problem ist, dass der Mann ja eben kein Paedophiler ist - wie die meisten Paedophilen. Kernpaedophile machen einen verschwindend geringen Promillesatz aus - der Rest sind Personen (vorwiegend Maenner) mit Triebstau. Die im Knast erwachsenen-homosexuell wuerden, im Paradies jungfrauenophil und dort, wo sie aufgrund ihrer Hemmungen und ihres Aussehens Schwierigkeiten haben, an Frauen heranzukommen, die ihrem Geschmack entsprechen, das bei juengeren (und noch juengeren, und noch juengeren usw.) versuchen. Und wenn's dann klappt, heisst es, sie seien paedophil. Wenn, dann so schwul, wie die Mehrheit aller Langzeitgefangenen ...
Siehe den zweiten Link im Literaturverzeichnis.
Der Kneipenwirt weiß mehr über die Veranlagung des "Künstlers" als er zugibt.
Nein, auch wenn es jetzt fast so aussieht, als wuerde ich auf dasselbe Phaenomen hereinfallen, desetwegen ich den Artikel schrieb: fuer den lege ich "meine Hand ins Feuer". Aber: er begann ersichtlich in dem Moment zu ahnen, dass er unwissentlich verstrickt sein koennte. Dazu kenne ich ihn zufaellig zu gut. [Sonst waere ich nicht zufaellig im privaten Nebenraum gewesen. - Und: der Fall ist eine verdichtete Fassung von Vorfaellen aus mehreren Jahrzehnten - aber eben typisch.]
Kneipenwirte verfügen über hohe Menschenkenntnis.
Ja, das deutete ich ja mehrfach an. Nur: das ist ein voelliger Neuanfaenger, der war vorher Kuenstler, und hat erst jetzt eine Kuenstlerkneipe aufgemacht. Da ich die persoenlichen Verhaeltnisse sehr genau (!) kenne, kann ich das ausnahmsweise mal ausschliessen.
Ansonsten: ja. Im Frankfurter Bahnhofsviertel - "Waffen? - da links! Frauen - da rechts! Juengere Maedels? da geradeaus! Jungs? da hinten". Weiss schon Bescheid. Und jeder Taxifahrer auch
...
Und der Alkohol lockert so manche Zunge in Gegenwart des Wirts.
Dort keine Ausschanklizenz ...
Vielleicht hängt er sogar mit drin.
Nein, s.o. Ich verbuerge mich selten(st) fuer einen. Der nicht. Das ist nicht der "Nihoul".
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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