3 Besonderheiten der Paedophilie als "Beziehungstat Fremder"
3Â Â Â Â Â Â Besonderheiten der Paedophilie als "Beziehungstat Fremder"
Siehe die vielen Paedophilen in letzter Zeit, deren Taten, trotz eines langen Lebens, erst nach ihrem Tode ruchbar wurden.
Oder, der andere Fall, der von vielen Betroffenen im Paedophilie-Skandal der Odenwaldschule berichtet wird, aber auch von Faellen, wo es um Sportvereine oder Religionsgemeinschaften ging: die Kinder oder Jugendlichen sprechen das Thema sogar an, werden aber ignoriert. Die "machen dann den Mollath". Gerade Leute wie Mollath und Postel muessten die Aufsicht ueber Psychiatrische Einrichtungen uebernehmen, nicht akademisch "Ausgebildete", die den Postel nicht mal fuer den Postboten erkennen, der er ist, sondern fuer einen ihnen gar "ueberlegenen" Fachkollegen halten.
So muesste die Paedophilie-Beratung auch eher mit frueheren Opfern besetzt werden, als mit Angehoerigen derselben "Kaste", aus der sich die Taeter schon frueher rekrutiert haben. Die sind naemlich betriebsblind. Drum kommen auch die Odenwaldschule, aber auch die Katholische Kirche, aber auch die Gruenen, aber ... [hier irgendeine betroffene Institution einsetzen] kaum vorwaerts. Schon kaum vorwaerts in der Aufklaerung, aber garantiert nicht vorwaerts in der Praevention!
Und wer den Bericht hier bis zu Ende gelesen hat, und nicht dem Abwehrmechanismus verfaellt, das sei "halt wieder mal ein bedauerlicher Einzelfall", der wird dann auch verstanden haben, wie der Mechanismus funktioniert. Verstanden haben, warum es sich nicht um Einzelfaelle handelt. Warum es gerade die Regelfaelle sind.
A) Weil die Regel ist, wie bei jeder Straftat, das ganze zu verbergen.
B) Und wenn nicht zu verbergen, dann harmlos erscheinen zu lassen.
C) Und wenn entdeckt, es herunterzuspielen.
D) Und wenn im speziellen Fall nichts mehr herunterzuspielen ist, es als "bedauerlichen Einzelfall" hinzustellen.
Womit wir dann nach D) wieder bei A) landen. Und so ad infinitum. Und warum daher die "Welt" = Eltern, Behoerden, Medien usw. nichts dazulernen.
Jede Bulimie, jede Depression ist ein "bedauerlicher Einzelfall". Waere es anders, spraeche man, wie bei Ebola, von Epidemie oder Pandemie. Aber, "an ihren Fruechten sollt ihr sie erkennen", wer die Einzelfaelle gar nicht erst erkennt (oben A bis B oder auch noch C), der sieht natuerlich nicht den Wald vor lauter Baeumen: Und jemand, der keine Baeume sieht, erkennt folgerichtig auch ... keinen Wald.
3.1Â Â Â Â Â Â Paedophilie als besonderes Erkenntnisproblem fuer Eltern Betroffener
Das ist der Grund, warum solche Massen-Phaenomene wie Paedophilie in den hoechsten Gesellschaftskreisen, wie jetzt in Grossbritannien aufgedeckt, ueber Jahrzehnte existieren koennen. Direkt unter den Augen der mit betroffenen Nicht-Kriminellen. Die dann "aus allen Wolken fallen" – und dennoch, dafuer wuerde ich fast garantieren, den naechsten Wald wiederum nicht erkennen wuerden!!!
Dasselbe in Belgien: da koennen fast drei Dutzend Zeugen rund um einen Taeter- und "Hehler"-Ring in Sachen Paedophilie eines "natuerlichen" Todes sterben – ts, ts, was gibt es doch fuer tragische Einzelfaelle. Und auch noch so viele. "Zum Glueck kann das mir und meinem Kind nicht passieren." – "Ach hoer'n Sie doch auf, Sie sehen ueberall immer nur Gespenster." – "Wenn da was dran waere, dann ... muesste man doch ueberall ... Baeume sehen!" Ja, keine Baeume da, nech? Nur: "... woher kommt dann dieses Stueck Borke auf Ihrer Nase Herr Nachbar?" "Ach, Sie meinen diesen Ausschlag?"
"Warum verhaelt sich Ihre Tochter in letzter Zeit so verstoert, Herr Nachbar?" – "Na ja, die Pubertaet. Is' halt so. Meine Frau sagt auch, damals ..." Na, dann ist ja alles in Ordnung, dann brauchen Sie auch nicht weiterlesen, Herr/Frau Nachbar (Lehrer, Sozialarbeiter, Kneipen-Besitzer, Betreiber eines Jugendzentrums, Schulleiter ... [hier wieder den Namen dessen einsetzen, den sie morgens beim Zaehneputzen im Spiegel sehen ...]).
Umgekehrt: Diebstaehle werden in "normalen" Zeiten eher unter Fremden ausgefuehrt, Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung und gegen "Leib und Leben" dagegen eher unter Menschen, die sich (vorher!) bereits kannten.
Und hier schaelt sich schon ein erster Unterschied zur Paedophilie gegenueber allen anderen Beziehungstaten heraus:
Da es ja eine Beziehungstat ist und das naehere Umfeld des Opfers "ueber alle Zweifel erhaben" ist, kann es ja nicht vorkommen. "Fuer die lege ich meine Hand ins Feuer" heisst es dann.
3.1.1Â Â Â Â Â Â Die Beziehungstat Fremder?
Schon recht. Aber das Tueckische an Paedophilen ist, dass sie erst eine Beziehung aufbauen, und dann, wenn diese "gefestigt" genug ist, erst "zuschlagen". Und das dann ueber Jahre.
Da aber Eltern glauben, sie wuessten ueber alle (wichtigen) Beziehungen ihrer Kinder Bescheid, hat der clevere, der "geschulte" Paedophile leichtes Spiel. Er muss es nur schaffen, entweder eine harmlos erscheinende Beziehung Stueck fuer Stueck in eine paedophile "umzubauen" (Fall 1) oder ... er muss mit einem wildfremden Kind eine Beziehung aufbauen, die nur er und dieses Kind kennen und dann auch weiterhin geheimhalten (Fall 2).
Und hier versagen die meisten Eltern und Sozialarbeiter klaeglich.
Und deshalb dieser Beitrag.
Zum Beitrag "Ein paedophiler Anbahnungs-Versuch – typisierende Darstellung"
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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