Ehrliche Frage, ehrliche Antwort
Hallo,
ich möchte heute einmal von meiner Geschichte berichten. Seit einigen
Monaten haben wir einen eineinhalbjährigen Rüden zu Hause. Dieser wurde
vor kurzem (2 Wochen) mit einem Kombi-Präparat und gegen Tollwut geimpft.
Leider geschah das Impfen ohne meine Erlaubnis, denn meine Freundin wollte
eigentlich nur eine starke Erkältung (Zwingerhusten) behandeln lassen und
eine Stuhlprobe auf Würmer testen lassen.Doch der Tierarzt verabreichte offensichtlich noch gleich 2 Impfungen.
Dazu muss ich sagen, dass er erst vor 3 Wochen operiert (kastriert) wurde.
Daher war er sehr geschwächt und ich halte es deshalb für
verantwortungslos, ihn mit Impfstoffen zu belasten und damit sein
Immunsystem zu schwächen.Das Resultat. In den letzten Tagen zeigten sich und auch gleich mehrfach
epileptische Anfälle.Er brach nachts mehrfach zusammen und riss den Kiefer auf und zu, Speichel
floss aus Mund und Nase, er machte heftige Zuckungen und Laufbewegungen am
Boden und danach fraß er alles, was er finden konnte.Tagsüber zeigte er leichtere Anfälle, als Nachts. Insgesamt mehr als 5
Anfälle innerhalb von 24 Stunden.Seit heute mittag liegt er in der Hundeklinik, zur Abklärung der Ursache
und ob möglicherweise eine ernsthafte Erkrankung (Hundestaupe?) vorliegt,
welche die Epilepsie auslöst. Sollte dies der Fall sein, wird man wohl
eine Euthanasie empfehlen. Ob ich das machen werde, weiß ich noch nicht.
Eher tendiere ich dazu ihn wieder nach Hause zu holen und zu pflegen, bis
zum Tode.Wenn es "nur" Epilepsie ist, so stehe ich vor der Entscheidung, es mit
Antiepileptika Medikamenten zu versuchen, oder alternative Heilungsformen
zu wählen.Mittlerweile bin ich ratlos und habe das Gefühl, dass man sein Tier auf
die Todesliste setzt, wenn man es zum Tierarzt bringt...In unserer Familie hatten wir in den letzten Jahren insgesamt 3 Hunde.
Einer lebt glücklich und war noch NIE beim Doktor, ist auch nicht geimpft
und 2 Hunde starben in den letzten Jahren, immer in einer Tierklinik.Sollte es sich nun wiederholen, werde ich vermutlich niemals mehr einen
Hund oder Katze von einem Tierarzt behandeln lassen.Wenn die Natur es einrichtet, dass der arme Hund sterben soll, dann soll
er es. Aber durch Impfschäden oder falsche Behandlung möchte ich kein
Tier mehr verlieren.Wie gesagt, ich weiß jetzt auch nicht was ich tun soll. Der Tierarzt, bei
dem er jetzt behandelt wird (nicht der Impfer) tut mit Sicherheit sein
möglichstes, er weiß es auch nicht besser, aber irgendwie ssagt mir mein
Gefühl, dass ich aus dem Teufelskreis der medizinischen Behandlung nicht
mehr herauskomme, wenn ich den Ärzten vertraue.Gibt es hier Hundehalter, mit Epilepsieerfahrungen?
Derzeit tendiere ich dazu, ihn zumindest, falls möglich, mit
Antiepileptika Tabletten zu behandeln und wenn die Symptome besser werden
sollten, nach einiger Zeit, die Medikamente langsam abzusetzen und durch
natürliche Mittel zu ersetzen, die sein Immunsystem stützen.Die Alternative wäre ihn überhaupt nicht zu behandeln, sondern eher den
Impfschaden (Metallvergiftung?) anzugehen. Bspw. mit Algen und anderem was
ich noch herausfinden muss. Dann eine strenge (BARF) Diät und zusehen, ob
es hilft oder er letztlich doch stirbt.Gruß
Piter
Lieber Piter,
Dein Hund vertraut Dir.
Versuche, zu verstehen, was passiert ist, dann kannst Du vielleicht verstehen, was wirklich passiert ist.
Versetze Dich in die Lage von Deinem Hund.
Er sagt sich:
"Mein Elternteil (das bist Du!)
hat sich entschlossen, mich aus der Familienobhut zu entlassen.
Ich werde zu Tode gefoltert.
Aber meine Eltern haben das Recht..."
Nimm ihn nach Hause, pflege ihn selber...
Sonst bist Du hinterher arm, der Arzt reich und der Hund tod.
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Alle meine Beiträge stelle ich unter Vorbehalt zukünftiger Erkenntnisse.
Die Zeiten des direkten Beweises sind vorbei.
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