Bürger vs. Mensch

Zarathustra, Freitag, 20.02.2015, 09:40 (vor 4030 Tagen) @ Arvid3211 Views

Im Übrigen finde ich es ausgesprochen widerlich und unangemessen,
Menschen als »Kakerlaken« zu bezeichnen

Ich auch. Kakerlaken sind weit weniger bösartig als Nacktaffen, die

ihre

eigenen Artgenossen bei lebendigem Leib verbrennen, köpfen,

zerstückeln,

vergewaltigen, verkrüppeln, vergiftgasen, verstrahlen, zerfetzen,

quälen

usw. usf.


Kennzeichen von Tieren ist, dass sie per se nicht bösartig sind oder sein
können, sondern lediglich der gegebenen biologischen Disposition folgen.
Demzufolge kann eine Kakerlake auch nicht »weit weniger bösartig« als
irgendwer sein.

Einzig der Mensch und das unterschiedet ihn (unter anderem) von Tieren
ist zu Boshaftigkeit in der Lage.

Nein, der Mensch nicht. Nur der verstaatlichte, zwangskollektivisierte Mensch, vulgo: der Bürger ist dazu in der Lage. Der Bürger ist aber kein Mensch mehr.

Kein anderes Wesen produziert systematisch Waffen, um Artgenossen zu
töten. Kein anderes Wesen richtet für einen solchen Zweck Akademien ein.

So ist es.

Alle Tiere in ihrer Gesamtheit haben nicht annähernd die Macht, den
Menschen in seinem Tun zu bremsen oder zu beeinflussen. Insofern ist der
Mensch mehr als ausreichend weit vom Tier unterschieden und stellt eine
eigene Form des Lebens dar.

Alles zutreffend, wenn Du den Begriff 'Mensch' durch 'Bürger' ersetzt.


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