Wutbürger, mal andersherum?
Hallo Uwe!
Du schreibst: ..Problemlösung wirft wohl neue Fragen auf.
Das kann man wohl sagen und manchmal schießt man im Affekt mehr oder weniger und inkl. Kennzeichen über das Ziel hinaus. ![[[zwinker]]](images/smilies/zwinker.gif)
Da bekomme ich dann zu lesen, dass als der Ausgangsort der "Todesfahrt" die Adresse Friedrich-Krause-Ufer 16 genannt wird.
Die 16 scheint hier wichtig, denn ein kurzes Stück Fußweg entfernt, kommt die Adresse "Friedrich-Krause-Ufer 24".
Soweit wohl durchaus nicht unbedingt bemerkenswert.
Doch genau hier befindet sich die Ausländerbehörde, Standort Friedrich-Krause-Ufer, die u. a. mit folgenden Dienstleistungen betraut ist:
Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen - Verlängerung
..
Bemerkenswerter Zusammenhang, keine Frage.
Daraus folgen Spekulationen, wenn tatsächlich die derzeit veröffentlichte Geschichte mit Fakten belastet werden können. Nicht ein Terroranschlag, sondern eine Tat aus Jähzorn heraus, wie sie als Motiv auch bei Brandstiftung nicht ungewöhnlich sein dürfte, denn der Vergleich mit dem "Hauptmann von Köpenick" verbietet sich, da die Folgen des "Irrtums" (fehlende Passstelle im Rathaus Köpenick vs. Nichtzuständigkeit im Falle der unmittelbar bevorstehenden Abschiebung) zu unterschiedlich sind.
Interessante Theorie.
Aber wie paßt dann das dazu?
Der LKW muß vom Friedrich-Krause-Ufer 16 zur Budapester Straße, nahe Breitscheidplatz, abgeschleppt worden sein.
Wie konnte der Wütende das so schnell organisieren?
Und warum hat er, wenn er bewaffnet war, nicht das Fahrzeug bewegt, wie es war?
Ich finde den verschobenen Termin interessant.
Natürlich werden immer wieder Termine abgesagt, verschoben usw., aber in diesem Zusammenhang bekommt die Verschiebung ein gewisses Geschmäckle, denn genau diese Verzögerung war die Grundlage aller nachfolgenden Geschehnisse, welche schließlich in diese Katastrophe mündeten.
mfG
nereus