Netzneutralität
Hallo FOX,
dass ich 'Internet' absolut nicht mit 'Bunti-Clicki-Bin-Ich-Schon-Drin-Netz' gleichsetze, sollte eigentlich aus anderen Beiträgen erkenntlich geworden sein...
Soll - deiner Meinung nach - diese Trennung 'Kommerznetz' und
'EFF-usw.-seitig-angestrebtes-freies-Internet' über Adressräume, oder
eher 'echt' (also logisch+physich) getrennte 'Netze' laufen?
Es gibt zahlreiche Ansätze, welche als Overlay-Netze die staatliche
Kontrolle aushebeln. Da wäre mal das TOR-basierte Darknet, P2P- und
F2F-Netze (Retroshare et. al). Das alles erfordert aber Einarbeitung und
einen gewissen Einsatz. Das Bunti-Clicki-Bin-Ich-Schon-Drin-Netz ist das
nicht!
Genau: 'es gibt Ansätze'
Alles schöne Ansätze, solange 'das Netz' neutral ist.
Und genau das ist DAS Thema!
Beispielsweise bei der EFF und damit auch den Unix- und Internet-'Urgesteinen'!
Deswegen ja Frage/Hinweis in Richtung von 'alternativen Netzen'!
'Normaluser' - und damit nicht nur 'DAU' oder 'PEBKAC' - erhalten z.B. via DHCP die IP-Adressen der Provider-DNS-Server. Sind die unter allen Umständen 'neutral'? Und die Probleme gehen weiter, wenn z.B. 'Dein' Provider Deine UDP53-Pakete an 'öffentliche (caching-)DNS-Server' auf eigene Server 'umleitet'.
Und ja, man kann 'Hase&Igel' spielen, aber einfacher wäre ein uneingeschrönkt neutrales Internet.
Über TOR - und generell onion-routing - haben wir hier schon oft diskutiert.
Entscheidend ist, dass man nie sicher sein kann, wer die Knoten betreibt!
Beste Grüße
QuerDenker
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10cc: 'communication is the problem to the answer'
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