Es geht um die Ursachen
Hallo Falkenauge,
man kann es auch anders sehen: Da der Sozialetat so hoch ist, ist es
aufgrund der Abgabenlast einem Durchschnittsarbeitnehmer nicht möglich
Vermögen vor allem Sachvermögen zur pers. Absicherung aufzubauen.
Außerdem halte ich ein zuviel an Sozialleistungen für
menschenverachtend, da es Eigeninitiative, Selbstbestimmung und
Befriedigung über pers. Leistungen minimiert.Grundsätzlich bin ich der festen Überzeugung, daß dieser zur Zeit
existierende Sozialstaat, den die Mehrheit schon fast als unzureichend
beurteilt, für überzogen halte. Ich bin sogar der festen Überzeugung,
daß Menschen mit geringerer soz. Abfederung glücklicher und
befriedigender leben.Gruß Dieter
Hallo Dieter,
Du setzt den Sozialstaat voraus und kritisierst die Höhe der Sozialabgaben und der Leistungen. Das Problem, um das es geht, ist aber, dass der Sozialstaat in diesem Umfang überhaupt erst dadurch entsteht, dass die Arbeitnehmer als Abhängig-Beschäftigte ein zu geringes Einkommen haben, also ausgebeutet werden. In dem Maße, wie sie mehr erhalten, reduziert sich auch der Bedarf an Sozialabgaben und verschwindet schließlich nahezu ganz.
Der Sozialstaat paktiert mit den Ausbeutern, in dem er sie unangetastet lässt und die Ausgebeuteten mit sozialen Leistungen auffängt, die jene noch selbst von ihrem niedrigen Einkommen finanzieren müssen. Das ist´s.
Es ist doch absurd und scheinheilig, durch gesetzliches Unrecht erst eine Verelendung und Hilfsbedürftigkeit großer Menschenmassen herbeizuführen, um sie dann im Untergange unter der protzigen Phrase „Sozialstaat“ mit Almosen notdürftig aufzufangen. Mit Almosen zudem, die sie während ihrer steuerpflichtigen Lohnsklavenarbeit von ihrem meist kargen Kaufpreis selbst mitfinanzieren mussten. Ergänzend: Feigenblatt Sozialstaat
Gruß
Falkenauge