ein wenig Hochseil-Akrobatik muß schon sein ;-)

nereus, Montag, 05.12.2016, 14:55 (vor 3384 Tagen) @ Monterone2777 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 05.12.2016, 17:32

Hallo Monterone!

Du schreibst: Um eine Diskussion der technischen Fragen mache ich gerne einen großen, weiten Bogen herum. Das ist mir schlicht und einfach zu gefährlich.

Das kannst Du so machen, so machen es fast alle. [[zwinker]]
Ich bin auch nicht scharf auf Knast, aber gewisse Dehnungsübungen müssen einfach sein, wenn der Rücken nicht noch krummer werden soll, als er eh schon ist.

Wer will, findet im Netz äußerst detaillierte und kenntnisreiche Arbeiten, wo er sich jederzeit kundig machen kann, ohne andere mit Fragen in Verlegenheit zu bringen, deren Beantwortung ausschließlich innerhalb des strafrechtlich vorgegebenen Rahmens zu erfolgen hat.

Ich weiß.
Der Clou ist diesmal aber die Herangehensweise.

Bisher wurde versucht, Beweise zu erbringen, daß es so nicht gegangen sein kann, u.a. wegen Physik und Chemie. Man zweifelte also an den Aussagen.
Diesmal wird die Offenkundigkeit (nur so kann es gewesen sein) als gegeben genommen und diesmal die Bedingungen formuliert, wie es dann – streng wissenschaftlich – hätte ablaufen müssen.
Man verstößt also nicht gegen die Offenkundigkeit – die ist ja die Grundlage der ganzen Rechnerei - sondern man leitet daraus ganz außerordentliche örtliche Gegebenheiten und Bedingungen ab, die es in sich haben.

Hier hat jemand das Pferd von hinten aufgezäumt und zumindest ein kleines Loch in den 130er geschossen, denn es werden nicht die „Ereignisse/Ergebnisse“ an sich verneint, sondern es wird nur das zu notwendige „Verfahren“ postuliert, die genau zu jenen Ergebnissen führen, welche die Zeugen berichteten.

Allerdings ergeben sich dann „sagenhafte“ Daten.
Die Kammertemperaturen bewegen sich von 600 °C aufwärts bis in die Zehntausenderbereiche, je nach Tötungsdauer.
Daraus ergeben sich wieder ganz neue Gesichtspunkte, die ich mir jetzt aber erspare.
Wer will, kann es ja nachlesen.

Beim IMT anzusetzen, seinen sehr speziellen Methoden der Beweisführung, und zusammenzufassen, wie das Thema im Ausland auf allgemein zugänglichen Seiten diskutiert wird, halte ich für sehr viel weniger gefährlich und überdies auch eleganter.

Unterm Strich ist es Jacke wie Hose, weil im Endeffekt bislang immer das eiserne Tor der Burg „Offenkundigkeit“ mit einem lauten Knall nach unten fiel.
Ob Du da nun ein paar Akten aus Nürnberg unter die Arme geklemmt hast oder mit ein paar Begasungsproben oder Mauersteinchen erscheinst ist dabei völlig Banane.
Du glaubst doch nicht wirklich, daß die rechte Tür dreifach gesichert wurde und die linke dagegen immer einen Spalt offen stand, oder?

mfG
nereus


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