*Ich bin eine Nervensäge, ...

Monterone, Sonntag, 04.12.2016, 13:42 (vor 3386 Tagen) @ nereus4273 Views

*... aber ich weiß es*, sagte in den Hallen des Pariser Justizpalasts ein Mann, gegen den sich 34, von Pierre Vidal-Naquet geführte Historiker in ihrer Deklaration über erlaubte und unerlaubte Fragen technischer Möglichkeiten zusammengerottet haben.

Damit einen schönen Sonntag, nereus,

und der Ankündigung, daß ich gleich wieder auf mein Lieblingsthema zurückkommen werde.

Der Kritiker hat also nicht den Hauch einer Chance, überhaupt einen
fairen Prozess zu führen – egal ob er unwissentlich einer Lüge aufsaß,
Propaganda betreiben möchte oder tatsächlich brauchbare Argumente
vorweisen kann.

Der Hochverratsprozeß gegen Louis XVI und Marie-Antoinette war das erste demokratische Großverfahren, bei dem in allen Teilen gelogen, gefälscht, manipuliert und betrogen sowie dem Angeklagten bei jeder Gelegenheit das Wort entzogen wurde; ähnlich wie später beim IMT.

Als sich Louis XVI auf dem Holzgerüst der Guillotine ein paar Sätze an das umstehende Volk richten wollte, wurden seine Worte durch Trommelwirbel unhörbar gemacht.

Louis XVI, Erfinder des Ausdrucks *soziale Gerechtigkeit* (justice sociale), wollte das Volk per Referendum entscheiden lassen, ob er, der König, Hochverräter sei und den Tod verdient habe, oder nicht.

Natürlich wurde das von den im Solde Englands und der City of London stehenden Demokraten verhindert.

Der Rückgriff auf 1789 ist deshalb so wichtig, weil die damals feststellbaren Muster bis heute gelten.

Monterone


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