Grenznutzen von Kapital, Bildung und Innovation

Martino, Samstag, 12.11.2016, 10:13 (vor 3453 Tagen) @ sensortimecom2930 Views

Nicht aber heutzutage. Wir haben einen derart hohen Stand der Technik
erreicht, und zwar in fast allen Branchen (gerade auch bei IT-Technologien
und Robotik!), dass weder Verbesserung noch Patentierung mehr funzt. Daher
reiben sich Billiglohnländer wie China, Indien etc. die Hände...

Ich frage mich auch schon länger ob und wie und ob sich ein Grenznutzen von Bildung und auch "Innovation" erkennen und messen lässt. Der Akademisierungwahn hat ja eigentlich, gemessen an seinem "Output", schon längst seinen Grenznuten erreicht. Allerdings ist ja auch ein politischer "Nutzen" an dieser Akademisierungswut, die Tatsache, dass die Menschen dann halt nicht gelangweilt auf der Straße oder im Ghetto rumhängen, sondern im Hörsaal der (meist) Geschwätzeswissenschaften. Das wiederum sorgt auch dafür, dass die, die vorher mit Geschwätzesdiplomen ausgestattet wurden, jetzt nicht im Jobcenter sitzen, sondern vor den Studenten im Hörsaal. Auch eine Form von "Nutzen"...

In dieser Dekade scheinen alle drei - Grenznutzen von Kapital, Bildung und Innovation -aufeinander zu prallen.

An einer Form von Bürgergeld, BGE oder ähnlichem wird man kaum vorbeikommen.

MfG
Martino


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